Social Media Marketing Trends München 2018: FB, Youtube, Instagram & Musical.ly

Social Media Marketing Trends – München entwickelt sich wie alle deutschen Metropolen zu einer immer moderneren Großstadt, kontinuierlich seit Jahrzehnten. Die digitale Transformation ändert das Stadtbild. Von E-Mobilität bis zur Restaurant Bewertung am Smartphone. Im Social Media Marketing entwickelt sich die Welt allerdings viel schneller, als Konzept in die Offline Welt übertragen werden könnten!

Youtube und Facebook bleiben die größten sozialen Netzwerke in München

Wie in Gesamtdeutschland, sind auch in München zwei Netzwerke besonders erwähnenswert, wenn es um die Gesamtheit der Bevölkerung geht: YouTube und Facebook. Beide zeigen vielen Menschen in München die wichtigsten Informationen vom Tag. Wären Facebook das ständige Kommunikationsmedium ist, ist YouTube für die meisten Münchner das ständige Informationsmedium in Bezug auf Bewegtbild in Form von Unterhaltung und Bildung. Hier finden Sie neben Unterhaltung eben neues Wissen. Das zu jeder Zeit, egal ob am Notebook oder am Smartphone und egal ob zu Hause oder unterwegs. An diesen beiden Netzwerken kommt man als Firma in München im Social Media Marketing nicht vorbei. Egal ob man in München Events macht, ein Restaurant betreibt oder ein Kino. Selbst Agenturen brauchen die soziale Netzwerke um Kunden und Interessenten ihre Arbeiten und Referenzen zu präsentieren.

Doch wohin entwickeln sich die Trends für das Jahr 2018?

Welche sozialen Netzwerke werden in München an Relevanz gewinnen und welche werden an Relevanz verlieren? Das zentrale Argument für soziale Netzwerke ist die Anzahl der registrierten Benutzer. Je mehr aktive Nutzer ein soziales Netzwerk hat, desto interessanter ist es für Privatpersonen, da sich wahrscheinlich viele Freunde hier tummeln werden, ergo auch für Firmen und Unternehmen. Hier können Sie ihre Produkte und Dienstleistungen einer größeren Gruppe von Menschen präsentieren.

Instagram gewinnt Marktanteile und erweitert Zielgruppen

Der aufstrebende Kandidat, wenn auch längst kein Geheimtipp mehr, ist Instagram. Bis vor wenigen Jahren waren hier noch fast ausschließlich junge Menschen angemeldet, seitdem entwickelt sich das Netzwerk mit seinen Bloggern und Influencern stetig weiter und bietet mittlerweile zahlreiche Zusatzfunktionen, die Instagram von der reinen „Bild-Plattform“ zur Snack Content bzw. „Schnell-Unterhaltungs-Plattform“ macht. Kurze Videos, Fotos, in der U-Bahn, im Cafe. Zeitvertreib steht an erster Stelle beim Besuch von Instagram. Die Nutzer können kleine Videos erstellen, ebenso Bumerangs, sie können kleine Geschichten in den Stories erzählen und sie können sich direkt Nachrichten senden und so auch miteinander kommunizieren. Instagram gewinnt Marktanteile und entwickelt sich zur Kommunikationsplattform.

Millionen Jugendliche sind auf Musical.ly – wann ziehen Firmen nach?

Was sind Trends eigentlich? Trends sind Moden, das heißt zeitgeschichtliche Ereignisse oder zeitgeschichtliche Produkte, die einen Großteil der Menschen erreichen. Meist starten diese Trends durch die einbringen bestimmte Personen. Heute wollen wir das neue Social Network vorstellen. Schon Millionen Jugendliche sind hier angemeldet, auch zehntausende junge Menschen aus München und ganz Bayern.

Musical.ly erobert den Social Media Markt

Kennen sie schon Musical.ly? Wahrscheinlich nicht! Dann sollten Sie jetzt ganz genau zuhören, denn Musical.ly ist das neue Instagram. Alle sind hier, deutsche Blogger, junge Musiker und über eine Millionen Fans, die sie hinter sich vereinen. Bisher ist die Plattform eher für junge Menschen und sozusagen die nächste Alternative zum sozialen Netzwerk Instagram. Auch in München steigt die Zahl der Nutzer stetig an und bietet deshalb eine extrem neue und damit extrem interessante Plattformen für Marken und Unternehmen. Besonders am Anfang der Entwicklung von sozialen Netzwerken steht immer ein relativ guter Kurs im Verhältnis Content Menge und Generierung von Fans. Während man auf Facebook große Mühen und Anstrengungen auf sich nehmen muss um den Content für die Nutzer erreichbar zu machen, in der Flut von Meldungen, ist Musical.ly sehr neu und es gibt nur wenig Konkurrenz! Ein interessanter neuer Markt, besonders für Firmen und Marken mit tendenziell jungen Zielgruppen.

Was macht Musical.ly eigentlich?

Auf Musical.ly können die Nutzer kleine Videos erstellen, indem sie zum Beispiel einen Song nachsingen. Das ganze erinnert ein wenig an Karaoke und wird als kleines Video bzw. als kleine Sequenz aufgenommen und im Netzwerk veröffentlicht. Dort können sich Freunde und Fans, wie in allen anderen sozialen Netzwerken, die neuesten Inhalte ihrer Idole ansehen. Der besondere Reiz an diesem Netzwerk ist, dass man sich selber ein wenig zum Narren macht und damit auf eine komische Art und Weise, authentisch zeigt. Das zieht die Nutzer an und sorgt für hohe Interaktionsraten. Für Unternehmen und Firmen in München, bietet sich Musical.ly als interessante Alternative für das Jahr 2018, wenn es um Social Media Marketing geht.

Wie steht es um die schon fast traditionellen Netzwerke? Nachwievor entscheidende Relevanz haben vor allem YouTube und Facebook. Wie schon am Anfang erwähnt, haben sich diese beiden soziale Netzwerke in der Entstehung von sozialen Netzwerken als die größten Anbieter im Markt etabliert. Auf beiden sozialen Netzwerken sind Milliarden von Menschen angemeldet, Länder und Kontinente übergreifend. Allen Vereinen, Projekten und Firmen in München bieten diese zwei, nach wie vor das größte Potenzial. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man als Firma in den sozialen Netzwerken aktiv werden kann. Ebenso gibt es verschiedene Best-Practice-Beispiele von Social Media Kampagnen.

Wer weiterhin eher jüngere Zielgruppen unter 30 Jahren erreichen will, für den ist Instagram die perfekte Werbeplattform!

Angst vor sozialen Netzwerken? Der berühmte Shitstorm

Als Unternehmen sollte man sich nicht permanent nur mit den Risiken von sozialen Netzwerken befassen. Bei vielen Workshops oder auch in Vorträgen als Social Media Speaker, sind besonders große Firmen, auch Aktiengesellschaften meist mit den kritischen Aspekten der Plattformen zugange, während es unzählige Möglichkeiten und Chancen gibt.

Meist kommt dann auch die Frage, warum funktioniert es denn bei Firma XY? Vielleicht einfach nur, weil sich traut!

Kritik wird es immer geben, ob es der klassische Stammtisch ist oder das Internet. Auf Kritik kann man sich immer einstellen und Kritik kann man auch immer verhallen lassen. Bei der Betreuung von Prominenten oder auch wie VIPs sieht man, dass mit zunehmendem Bekanntheitsgrad immer weniger Medien vom VIP konsumiert werden. Warum? Kritik wird es immer geben.

Jedoch bieten sich abseits der Kritik und Shitstorms zahlreiche Optionen um z.b. Menschen extrem genau zu erreichen, so wie durch Facebook Marketing bzw. Werbeanzeigen auf Facebook. Hier kann man als Münchner Firma extrem genau Menschen nach ihren Interessen und ihren verschiedenen demografischen Eigenheiten filtern. So könnte man z.b. einen Sportstudenten aus München Schwabing so genau erreichen, wie es sonst nur über Werbeplakate möglich war, die beispielsweise direkt neben einer Universität aufgestellt werden – kostenintensiv. Die Kosten stehen allerdings in keinerlei Verhältnis gegeneinander, betrachtet man die Preise für Impressions. Ebenso bieten die soziale Netzwerke einen großen Langzeiteffekt, denn gebuchte Plakate sind nach wenigen Tagen verschwunden, Videos auf YouTube werden noch nach Jahren konsumiert!

Welche zukünftigen Trends werden sich auch in München abzeichnen?

In Zukunft wird es noch wesentlich mehr auf die Verknüpfung von Menschen in der realen Welt gehen. Einige neue Vorläufer zeigen, dass besonders die virtuelle/reale Verbindung im Leben ein weiteres Puzzleteil im Spiel der sozialen Netzwerke ist. Mobilgeräte und all ihre Applikationen sind stets bei uns. Diese ständige Bereitschaft, wird wesentlich mehr genutzt werden, um Menschen im realen Leben miteinander zu verbinden. Die kleinen ersten Anfänge sind z.b. die Freigabe von Standorten oder auch aktuell, die zeitgebrenzte Live-Schaltung. Live Standorte werden einmalig an den jeweiligen Gesprächspartner übermittelt und zeigen den aktuellen Standort für sechzig Minuten. So kann man eine sich bewegende Gruppe verfolgen. Nicht nur auf Festivals ist so eine solche Live Ortung eine sehr praktische Funktion, auch in der Stadt. So kann man sich Freunde treffen, die vielleicht nur eine Straßenecke voneinander entfernt sind. Ohne Applikation auf dem Smartphone hätte man nicht voneinander gewusst. Die Kommunikation kann dann direkt aufgenommen werden. Z.b. mit dem Versenden eines Emojis. Der jeweilige Gesprächspartner wird natürlich sofort über sein Smartphone informiert. So ist eine ständige Interaktion möglich, ständiger und interaktiver als wie zuvor.

Neue Trends im Alltag von Singles und Familien

Auch für Familien ist das Teilen von Standorten ein sehr interessantes Feature. Z.b. auf dem Münchner Oktoberfest. Obwohl hier mehr als eine Million Menschen versammelt sind, auch wieder in diesem Herbst, können sich Gruppen in ganz einfach auftrennen und wieder treffen. Man benötigt also keine besondere Attraktion mehr oder einen Münchner Wahrzeichen, sondern kann sich direkt über die Ortung finden. Auch für kleinere Kinder ist es eine sehr praktische Option, z.b. beim Weg zum Bäcker. Hat das Kind seine live Standort aktiviert, können die Eltern ständig sehen, in welcher Straße das Kind sich zur Zeit befindet. Bei auffälligen Bewegungsänderungen, könnte man sofort reagieren. Soziale Netzwerke gehen also weiter und sind nicht mehr nur ein Medium für junge Menschen, mit zu viel Zeit, wenn man sie kritisch betrachten wollte. Die zahlreichen Zusatzoptionen und Erweiterungsmöglichkeiten, decken immer mehr Bereiche unseres Alltags ab. Wie beschrieben, von dem einfachen Weg zum Bäcker, bis zum feucht fröhlichen Abend und auf der Münchner Wiesn.

Payment und Zahlungs Verläufe: Social Commerce

Während man in Ländern wie China und den Städten wie Peking, Singapur und Hongkong schon sehr lange innerhalb der soziale Netzwerke überall bezahlen kann, das heißt nicht nur im Online-Shop sondern auch im ganz normalen stationären Handel, ist das Bezahlen über Online-Dienste und soziale Netzwerken noch nicht wirklich in der Münchner Innenstadt angekommen. Aber auch hier wird sich in der nahen Zukunft einiges bei den Einzelhändlern tun. Denn soziale Netzwerke sind ein relativ einfacher Weg, Menschen zu identifizieren und auch Zahlungsprozesse anzuleiten. Schaut man sich einmal die verschiedenen Apps, z.b. in Hongkong an, dann ermöglicht es wesentlich schnellere Zahlungsabwicklung und einfachere Transfers für die Anwender. Ebenso können sich Freunde untereinander Geld senden, ein sehr praktisches Feature, z.b. wenn man sich am Abend  ein wenig Geld ausleiht für das Bier im Brauhaus, um ein Münchner Beispiel zu nenne. Von einfachen Transaktionen unter Freuden bis hin zu komplexeren Transaktionen unter Firmen, lassen sich hier ganz viele Gestaltungsspielräume denken. In der Zukunft wird also auch in den sozialen Netzwerken, wie ihre bisherigen Entwicklung zeigt, einiges passieren!