KMU & Social Media Marketing: 5 Fragen an unseren Experten – Magazin Interview

Kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen können durch Social Media Marketing viel Werbebudget einsparen, denn eine einmal initiierte Community ist bestĂ€ndig. Community, Werbung, Kundenbetreuung und Personalsuche, mit einem eigenen Social Media Account können Firmen nur gewinnen. Wir haben heute im Interview mit [ DEMNÄCHST ] ĂŒber KMUs (kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen) und Ihre Chancen und Risiken im Social Media Marketing philosophiert. Hier ein Auszug von 5 spannenden Fragen an Inhaber und Social Media Experte Stephan M. Czaja.

Social Media Marketing fĂŒr kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen

Warum ist die PrĂ€senz auf Social Media KanĂ€len fĂŒr KMUs hilfreich, was können sie erreichen?

Die PrĂ€senz von kleinen und mittelstĂ€ndischen Unternehmen ist deshalb auf sozialen KanĂ€len so wichtig, weil sie viel Geld sparen! FrĂŒher musste sich jedes kleine Unternehmen noch Flyer drucken und viel Arbeitszeit damit verschwenden, um Leute von neuen Produkten zu ĂŒberzeugen.

Heute kann man als kleines Unternehmen, selbst auf dem Land oder ohne große finanzielle Mittel, die ganze Welt erreichen. Soziale Netzwerke bieten eine 1:1 Kommunikation, sozusagen als ob man ein lokales GeschĂ€ft in jeder Stadt der Welt hĂ€tte. NĂŒrnberg, MĂŒnchen, Berlin, Hamburg, kein Weg ist weit und jede Kommunikation nur einen Mausklick entfernt.

Man kann mit seinen Interessenten Fans Kontakt aufnehmen, genauso können Sie uns Fragen stellen oder Anregungen geben. Sonst aufwendige und Theurer Internetseiten können wesentlich schlanker sein, da sehr viel Markenkommunikation ĂŒber die sozialen Netzwerke abgedeckt werden kann.

Nicht nur die Vermarktung, auch in Sachen PR ist Social Media ein hervorragendes Tool: Wir erreichen unsere Kunden oft schneller als jeder Presseartikel es tun könnte. Neue Produkte, AnkĂŒndigungen aber auch Jobausschreibung fĂŒr das Personal Recruitment – kostenlos. Social Media KanĂ€le bĂŒndeln verschiedene Marketingtools, denn sie sind noch viel umfangreicher als viele vielleicht denken.

Als Online Shop können wir z.B. unsere Facebook Seite mit Instagram verbinden. Auf Facebook können wir einen Online Shop einrichten, die Produkte können wir dann auf Instagram verlinken, schon können unsere Follower auch auf Instagram shoppen. So kann man als Onlineshop sogar netzwerkĂŒbergreifend arbeiten.

Welche Plattform ist die beste?

Worauf kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen achten sollten, ist die Wahl der sozialen Netzwerk. Denn die Betreuung kostet Zeit und sollte regelmĂ€ĂŸig, am besten tĂ€glich sein. Neue Postings, Kommentare, kleine und grĂ¶ĂŸere Grafiken, wer sein Social Media Management profitabel gestalten will, der muss tĂ€glich Arbeit investieren und den Mitarbeitern auch die nötigen Ressourcen dafĂŒr freirĂ€umen.

FrĂŒher konnte man noch sagen, sei auf Facebook, das reicht. Heute ist das richtige soziale Netzwerk gar nicht mehr so einfach zu definieren. Kurz lĂ€sst sich aber sagen, Facebook ist und bleibt der Klassiker und mit der grĂ¶ĂŸten Menge an Benutzern, auch Platzhirsch. Im Umkehrschluss muss man bei Facebook aber auch Werbebudget investieren, organische Reichweite ist nur schwierig zu erreichen.

Auf Instagram lĂ€sst sich einfacher organische Reichweite erzielen, dafĂŒr fehlen einige Funktionen, die man im sozialen Netzwerk Facebook hat. Dazu zĂ€hlt z.B. die direkte Verlinkung, z.B. auf unseren Online Shop via https://www.onlineshop.com/xy. Ohne Links, können wir weniger verkaufen. Gerade fĂŒr Unternehmen in der Mode und der gesamten Lifestyle Branche ist Instagram ein Muss.

Unternehmen die nötigen KapazitĂ€ten und insbesondere ausreichend Interesse haben, können einen YouTube-Kanal betreuen. Die Erstellung von Inhalten fĂŒr YouTube ist allerdings wesentlich zeitaufwĂ€ndiger und braucht gute Konzepte, die auf YouTube funktionieren. Die meisten mittelstĂ€ndischen und großen Unternehmen decken diesen Bereich ĂŒber Ihre Social Media Agentur ab.

Die Investition lohnt sich! Denn die Reichweite die sich kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen hier aufbauen, ist permanent verfĂŒgbar. Unser GeschĂ€ft wĂ€chst also mit jedem neuen Follower um einen potentiellen Besucher pro Tag.

FĂŒr die QualitĂ€tsbewertung der Reichweite auf den einzelnen Netzwerken lĂ€sst sich sagen: Je mehr Zeit man in die Erstellung der Inhalte investieren muss, desto qualitativer ist die Menge der Fans. Auf Facebook sind Inhalte relativ leicht zu erstellen, man kann sogar Links oder andere Websites teilen, ohne selbst Content erstellen zu mĂŒssen. DafĂŒr ist die organische Reichweite sehr klein. Wenn der eigene Facebook Account 10.000 Fans hat, erreicht ein einzelnes organisches Posting vielleicht nur 100 oder 200 Personen. Also so gut wie nichts.

Auf Instagram muss man sich fĂŒr interessante Inhalte in der Regel schon wesentlich mehr Zeit nehmen, fĂŒr Fotos und Videos. Die Inhalte mĂŒssen außerdem interessant und immer wieder neu sein, damit man Follower fĂŒr den eigenen Instagram Account generiert. DafĂŒr erreicht man mit einem Kanal von 10.000 Fans auch ca 1.000 Personen. YouTube ist aktuell die Königsklasse, mit etwa 10.000 Fans erreicht man hier auch tatsĂ€chlich 7.000 oder 8.000 Personen. DafĂŒr ist die Erstellung der Inhalte sehr aufwendig, da es nicht nur eine Videoproduktion braucht, sondern auch noch die Moderation, sowie ein gutes Storyboard.

So lassen sich die drei großen Social Networks 2018 einschĂ€tzen

Als Geheimtipp, insbesondere als Quelle fĂŒr Backlinks im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gelten YouTube und Pinterest. YouTube ist deshalb auch die teuerste Quellen fĂŒr Influencer und Blogger in sozialen Netzwerken, gemessen an der Gesamtreichweite. Wer kann, platziert seine Links in den Beschreibungen von gut laufenden Videos, bspw. durch Influencer Marketing oder durch die Erstellung eigener Inhalte.

Auf Pinterest erstellt man verschiedene Galerien mit Fotos. Die Fotos haben dann individuelle Titel und Beschreibungen. Aber auch die Galerien haben individuelle Titel und Beschreibungen. Wer hier eine große Zahl an Galerien sammelt und eine interessante und nicht zu ĂŒberfĂŒllte Branche trifft, kann fĂŒr das eigene Projekt gute Links sammeln.

Twitter ist einzig und alleine fĂŒr große Aktiengesellschaften interessant und Personen des öffentlichen Lebens. FĂŒr kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen spielt Twitter in der Regel keine Rolle. Im VerhĂ€ltnis von Erfolg und Aufwand sollte man mit Twitter keine Zeit verschwenden. Außer es handelt sich um eine große Aktiengesellschaft oder eine Person des öffentlichen Lebens, da Tweets oft von Medien aufgenommen werden.

Kurz gesagt, Facebook mit entsprechenden Werbebudget, Instagram mit kreativer Person und ausreichend Zeit und YouTube dann, wenn man als leitende Persönlichkeit viel eigenes Engagement mitbringt! Denn YouTube kostet viel Zeit und ist anders als Facebook und Instagram nicht so schnell ĂŒberprĂŒfbar, allein durch die aufwendige Content Produktion und die dadurch seltenen Postings. DafĂŒr bietet YouTube ein starkes und vor allem nachhaltiges Tool, da gute Videos auch noch nach Jahren hoch vom Algorithmus der Video Suchmaschine platziert werden. Wer also einen Evergreen in einem Thema schafft, z.B. auch fĂŒr Videos wie: “So reparierst du deinen Toilettensitz” oder “Winterreifen – Autos winterfest machen”, kann sein Produkt ĂŒber viele Jahre absolut kostenlos vermarkten. Hier liegt der große Zauber von YouTube.

Wie viel Zeit / Manpower muss ein kleines Unternehmen einplanen, wenn es bei Social Media aktiv werden will?

FĂŒr die Arbeit in Social Media Networks sollte auf jeden Fall ein tĂ€gliches Zeitfenster mit einbedacht werden. Ein großer Geheimtrick von Social Media Agenturen ist zunĂ€chst die Nutzung von Online Tools zur Vorausplanung von Inhalten. So kann ein Social Media Manager alle 14 Tage die Inhalte vorausplanen und kann sich so im Alltag auf andere Dinge konzentrieren. z.B. Designs, Shootings, Interaktion mit den Fans, je nachdem wie groß man das eigene Social Media Marketing aufbaut ist. FĂŒr kleine Unternehmen kann die Zeit natĂŒrlich auch fĂŒr andere Arbeitsprozesse genutzt werden. Deshalb das A&O fĂŒr Ihren Social Media Manager, nutzen Sie ein Online Tool zur Vorausplanung von Postings.

Wer ist Social Media Marketing betreibt, muss sich oder seinem Mitarbeiter am Tag 2 Stunden frei rÀumen. Je nach Unternehmen kann man einfachen Content erstellen, aus dem Alltag oder muss unter UmstÀnden höherwertige Sachen anfertigen lassen, z.B. durch Fotoshootings mit Models und Produkten.

Je nachdem kommen natĂŒrlich noch einige Arbeitsstunden oder auch Tage dazu. Wer es sich leisten kann, sollte sich einen Vollzeit Social Media Manager nehmen, da es im Endeffekt um mehr als nur die Betreuung geht. Es gibt noch so viele andere Funktionen, die ein Social Media Manager im Unternehmen erfĂŒllen kann, allein Werbeanzeigen sind so effektiv, dass sich die Investition um Zeit fĂŒr die erste Optimierung lohnt.

Mit einem VerhĂ€ltnis Social Media Manager in Vollzeit, hat ein mittelstĂ€ndisches Unternehmen schon ganze Arbeit geleistet. On Top kĂ€men dann natĂŒrlich noch mittelstĂ€ndische Unternehmen, die mehr als nur Betreuung und ein wenig Werbeanzeigen wollen. Hier geht es um Markenkooperationen, Zusammenarbeit mit Influencern und Bloggern aber auch umfangreichere Social Media Aktionen, die weiteres Budget erfordern. Im VerhĂ€ltnis von zwei Stunden am Tag bis zu Vollzeit, ist also die optimale Zeiteinteilung fĂŒr Social Media Marketing in kleinen bis mittelstĂ€ndischen Unternehmen.

Worauf können Sie beim BewerbungsgesprÀch mit Ihren neuen Social Media Manager achten?

Wichtig ist, sich beim BewerbungsgesprĂ€ch ausreichend Referenzen zeigen und insbesondere ein paar Details der Projekt erklĂ€ren zu lassen. Ihren neuen Social Media Manager sollte auf jeden Fall Kenntnisse in Verwaltung von KanĂ€len haben. Er oder sie sollte auch mindestens einen Kanal ĂŒber 10.000 Fans betreut haben. Er oder sie sollte sich mit Designs auskennen aber auch mit der Erstellung von kreativen Inhalten. Die Erstellung von Werbeanzeigen und die darin enthaltene Targeting von Zielgruppen sollte er oder sie im Schlaf beherrschen.

Fragen Sie auch gerne einmal nach dem ein oder anderen Detail, insbesondere Werbeanzeigen, als Online Shop: Was war der beste Klickpreis und wie hat man ihn erreicht? Hier geht es speziell um das Split Testing von verschiedenen Werbeanzeigen, sodass nach einer gewissen ausgespielten Menge an Werbebudget, die effektivste von ihnen herausgefiltert werden kann. Wer all diese Themen im VorstellungsgesprĂ€ch als Social Media Manager souverĂ€n und ausfĂŒhrlich beantworten kann, sollte Ihnen weiterhelfen können!

Und zuletzt: Welche Tools empfehlen Sie und warum ist es generell hilfreich, welche zu verwenden? (Ich dachte hier an Hootsuite, Canva, Buffer, Pablo, Google Alerts und Fanpage Karma, aber vielleicht haben Sie ja noch eine tolle Idee?)

Im Bereich Online Tools fĂŒr Social Media AktivitĂ€ten gibt es eine Vielzahl an guten Empfehlungen. Definitiv sollte immer ein Tool dabei sein, zur Vorausplanung von Inhalten. So wie z.b. Hootsuite oder Buffer. Mit diesem kann man seine Social Media Postings vorausplanen. Das hilft nicht nur um tĂ€glich Zeit zu sparen, weil jeder Prozess tĂ€glich erneut ausgefĂŒhrt werden mĂŒsste, auch mögliche Krankheitstage des Social Media Managers sowie Urlaubstage können geschickt umgangen werden.

Dazu gibt es dann noch speziellere Tools fĂŒr die einzelnen sozialen Netzwerke, z.b. Monitoring Aufgaben fĂŒr Facebook YouTube oder Instagram. Auch hierfĂŒr gibt es verschiedene gute Empfehlungen, eines dieser Tools sollte man auf jeden Fall verwenden, wenn man den Erfolg von AktivitĂ€ten in sozialen Netzwerken auswerten will. FĂŒr Facebook und Youtube gibt es Programme wie Radrly oder Echbot, fĂŒr Instagram und Influencer Programme wie Social Analytics One.

Experte in TV, Zeitung und als Speaker auf Events: Social Media Marketing mit Stephan Czaja

Social Media Experte – Der FrĂŒhling ist da und die Marketing Maschinerie lĂ€uft wieder auf Hochtouren: Mode, Food, Immobilien, viel zu tun! Außerdem sind wir im nĂ€chsten Wochen direkt auf drei Terminen als Speaker zu erleben, in Köln, MĂŒnchen und im Juni in Berlin. Vielen Dank fĂŒr euer Vertrauen in unseren Social Media Blog und in unser Social Media Agentur. Nach vier Meetings heute (Parfum, Musik und erneut Immobilien) ist es mittlerweile 23:18 Uhr und ich sitze mit Notebook auf unserem Rooftop bei entspannten 28° und Cappocino. Endlich etwas Zeit um ein paar Referenzen der letzten Monate bzw. des letzten Jahre zu sammeln. Einiges konnte ich noch finden und wollte hier einmal einen kleinen Überblick der letzten Interviews geben.

TV, Zeitung und Magazin – AuszĂŒge

Hier haben wir ein paar AuszĂŒge aus Medienauftritten seit 2017 in TV, Zeitung und Magazinen mit Social Media Experten Stephan Czaja. Es geht um Influencer Marketing, Instagram, Facebook Ads, Gefahren von Social Media aber auch Vorteile und gesellschaftliche VerĂ€nderungen in lĂ€ngeren GesprĂ€chen wie im Deutschlandfunk. Vielen Dank an alle MedienhĂ€user, von Pro7 / Sat1 bis ZDF, Internet World Business Magazine (zĂ€hlte uns 2017 zu den Top Agenturen in Deutschland) aber auch 1Live, Dradio Nova, Stylight, Textilwirtschaft uvm. fĂŒr euer Vertrauen in unsere Expertise.

Kollage des vergangenen Jahres

Neben den Medienauftritten sind wir auch als Social Media Speaker unterwegs und geben Workshops fĂŒr Mitarbeiter Fortbildung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

In der Mode spielt die Musik: Influencer Markting meets Music

Social Media One als Empfehlung fĂŒr Influencer Marketing

1 Live Radio Interview zum Trend: Petfluencer

Im Social Media Blog findest du noch einen kleinen Artikel zum Thema Petfluencer.

Stylight Interview zu den neuen ASOS Models

Auf der Suche nach Models? Schaut auf unserer Modelagentur vorbei.

Vormarsch der Influencer

Was Ă€ndert sich, worauf mĂŒssen Firmen reagieren? Wir werfen einen Blick auf die Trends und Entwicklungen im Social Media Marketing.

Social Media und Mode: Fashion im Fokus

ZDF mit Mona Lisa zu Besuch bei unserem Kunden im Showroom zum Thema: Instagram!

Empfehlungsmarketing als Strategie fĂŒr Unternehmen im Social Web

Besonders Empfehlungen von Freunden und Vorbildern machen Social Media Marketing so erfolgreich.

Datenskandal bei Facebook / Cambridge Analytica und Kritik am Influencer Marketing | Social Media Week

Diese Woche wurde die Social Media Welt vor allem von dem Datenskandal rundum Facebook ĂŒberschattet. Im genauen geht es immer noch um die rund 300 Millionen Datenpakete, die von der Social Media Analyse Firma Cambridge Analytica durch zweifelhafte Methoden errungen wurden. Ganz einfach erklĂ€rt geht es darum:

+ Do you know?

+

Warum ist der Datenskandal so groß?

Bisher war es immer möglich Informationen von Freundes Freunden abzurufen. Wenn also findige Entwickler ein Tool entwickeln, das vom Menschen genutzt wird, sie sich dafĂŒr anmelden und damit auch die Autorisierung geben, dass ihre persönlichen Daten weitergeleitet werden dĂŒrfen, erhalten Sie große Datenpakete (vieler Personen) – von nur einer Person. Wenn ein Facebook-User im Schnitt 500 Freunde hat, kann man mit nur 100 teilnehmenden Personen bereits 50.000 Menschen abdecken (50.000 Datenpakete). Wir alle kennen Postings in unserer Timeline mit dem Titel „So wĂŒrdest du als Schauspieler aussehen“ oder „Was ist dein Sternzeichen?“ Diese Applikationen werden einzig und allein geschrieben um Daten zu sammeln, je mehr Daten man gesammelt hat, desto besser lassen sich Nutzerprofile auswerten und gezielt mit Werbung bespielen. Was den aktuellen Skandal um die Datensicherheit betrifft, geht es jetzt um zwei Punkte:

1. Werbung kann auch politische Inhalte enthalten

Werbung muss nicht unbedingt von Unternehmen geschaltet werden, Werbung kann auch Botschaften politischer Meinung enthalten. So können Datenpakete Wahlen beeinflussen, so wie auch gerade debattiert wird, ĂŒber die US-amerikanische Wahl und die Entscheidung zum „Brexit“. Wer mehr darĂŒber lesen will, findet unten alle relevanten links in der Presseschau!

2. Analyse von Personen fĂŒr Kredite, Darlehen und mehr

Wer im Besitz von Namen und Geodaten ist, der kann Menschen mit weiteren Informationen verknĂŒpfen. Nehmen wir – einfach gesagt – eine Datenbank ĂŒber Kreditkarteninformationen und eine zweite mit Facebook Datenpaketen. Daraus lassen sich neue RĂŒckschlĂŒsse ziehen. Je mehr Daten ein großes Unternehmen sammelt, desto genauer kann es Profile einzelner Personen erstellen aber auch von Straßen oder Stadtteilen. Am Ende werden bei Anfragen, bspw. bei Krediten fĂŒr HĂ€user, auf viele Daten zurĂŒckgegriffen. Dadurch hat unser „privates Verhalten“ in sozialen Netzwerken Einfluss auf unser „öffentliches Ansehen“. Sind die Daten einmal erstellt, lassen sie sich vielfach kopieren, ganz einfach. Ist der Mensch fĂŒr ein Unternehmen glĂ€sern, kann er es auch fĂŒr andere Firmen werden (Datenverkauf).

Kritisch wurde diese Woche nicht nur Facebook betrachtet, sondern auch Influencer Marketing.

Kritik am Influencer Marketing: Nachteile des Hypes – Beitrag im WDR

Wir haben uns diese Woche gemeinsam mit dem WDR getroffen um die kritischen Aspekte des Influencer Marketings zu betrachten. Anlass war die neue Zuckersteuer in Großbritannien, sie wird auf Lebensmittel erhoben, die besonders hohe Zuckeranteil haben. Gleichzeitig werben die großen Softdrink Herstellern mit jungen Bloggern. Dabei werden fĂŒr junge Zielgruppen interessante Videos erstellt, die gut auf YouTube funktionieren. FĂŒr den Jugendlichen Nutzer ist es dabei nicht einfach zu differenzieren, dass es sich bei diesen Videos um Werbung handelt. FĂŒr den Nutzer steht zunĂ€chst nur die Verbindung von dem eigenen Lieblingsblogger und der Softdrink Marke: Positives Markenimage! Dass der begehrte Modeblogger aber kaum Softdrinks zu sich nimmt, weil er oder sie sich eigentlich gesund ernĂ€hrt und auf die Figur achtet, sowie Sport treibt, wird nicht deutlich. Das was im Kopf stehen bleibt ist die VerknĂŒpfung von Marke und Blogger. Welche Risiken gibt es sonst im Influencer Marketing? Wir haben gemeinsam mit dem WDR einen kritischen Blick geworfen.

Werbekennzeichnung im Influencer Marketing

Wie kennzeichnet man Werbung in Social Media Netzwerken eigentlich richtig? Viele Unternehmen wissen in der tÀglichen Arbeit mit Bloggern selten um die rechtlichen Aspekte bescheid. Dabei gibt es allgemeine Richtlinien der soziale Netzwerke und Werbung muss in einigen sozialen Netzwerken gekennzeichnet werden. Ist in der Arbeit mit jungen Bloggern sollte man sie auf diesen Aspekt hinweisen. Auch die Werbekennzeichung war ein eine Thema in dieser Woche.

Social Media Nutzerzahlen im April

Hier gibt es die aktuellen Social Media Nutzung in Deutschland.

+ Do you know?

+

Social Week! Die wichtigsten News, Meinungen und Blogs

Social Media One

Bei Social Media One geht es in dieser Woche um „Video Agentur fĂŒr Youtube, Facebook und Instagram: Storyboard, ViralitĂ€t und Werbeanzeigen“ und „Kritik am Influencer Marketing: Nachteile des Hypes – Beitrag im WDR“ . Mehr News aus dieser Woche:

Thomas Hutter

Im Blog von Thomas Hutter wird berichtet ĂŒber „Facebook: Änderungen an der API oder wenn Facebook mit der MotorsĂ€ge durch den selbst gepflanzten Urwald geht“ und „Facebook: bessere Identifikation von Stories im News Feed“ . Weitere News vom Blog:

Social Hub IO

Diese Woche bei Social Hub IO unter anderen Artikel ĂŒber „Im Social Media-Einsatz: Zwischen LOLizei und Polizei bei der Polizei Frankfurt“ und „Instagram Publishing im SocialHub“ . Mehr vom Blog:

All Facebook

Spannendes gibt es die Woche von All Facebook, zum Beispiel“Newsfeed: Neues Feature gibt mehr Hintergrundinformationen zu Nachrichten“ sowie „Facebook plant Datenschutz-Änderungen beim Custom Audience Upload“ . Mehr News aus dieser Woche:

Adsventure

Dagegen berichtet Adsventure diese Woche ĂŒber „Facebook Pixel und Datenschutz: So erstellst du eine Opt-Out-Möglichkeit fĂŒr den Pixel“ und „Facebook Dynamic Lead Ads: So nutzt du dynamische Anzeigen zur Lead-Generierung“ . Mehr Schlagzeilen der Woche:

Brandwatch

Der Blog von Brandwatch beschĂ€ftigt sich mit „Twitter Suche: Grundlagen, fortgeschrittene Suchen und Parameter erklĂ€rt“ und „7 Fakten zur Emoji-Nutzung, von denen Sie noch nichts wussten“ . Weitere News vom Blog:

Social Media’s Finest

Neu von Social Media’s Finest in dieser Woche ist ua. „Social Media BildgrĂ¶ĂŸen 2018“ sowie „Social Media Marketing“ . Weitere Social Media News:

Social Media fĂŒr Unternehmer

Diese Woche hat Social Media fĂŒr Unternehmer Themen wie „Love Brands: Beliebte Marken in Social Media“ und „Neuer Facebook-Algorithmus: Was Ă€ndert sich im Content-Marketing?“ . Neue Themen der Woche:

Juliane Benad

Im Blog von Juliane Benad geht es in dieser Woche um „Erste Tipps fĂŒr die Entwicklung deiner Kommunikationsstrategie“ und „In 12 Schritten deine eigene Facebook Gruppe erstellen“ . Updates und News vom Blog:

Blog 2 Social

Diese Woche bei Blog 2 Social unter anderen „WordPress Blog erstellen – das perfekte Setup“ aber auch „15 unschlagbare Twitter-Tipps fĂŒr mehr Likes, Retweets und Kommentare auf Twitter“ . Neue Artikel, Schlagzeilen und Trends:

Social Media Hoffmann

Neue Artikel und Posts von Social Media Hoffmann in dieser Woche sind ua. „DSGVO: Diese Punkte sind wichtig!“ und „Chancen und Risiken im Social Media Marketing“ . Mehr Schlagzeilen der Woche:

Tobe Social Blog

Diese Woche hat Tobe Social Blog interessante Themen wie „Gezieltes Online Marketing: Social Media AktivitĂ€t der Kunden wĂ€hrend Einkaufserlebnis nutzen“ und „Twitter for Business: 5 Social Media Marketing Tipps, fĂŒr Unternehmen auf Twitter“ im Blog. Die Posts und mehr Tipps gibt es hier:

Social Media International

Neue Schlagzeilen gibt es diese Woche auch von Social Media International wie „7 Selbstmarketing-Tipps fĂŒr Frauen“ sowie „Persönliche Interessen: Wie oder wo passen diese gut ins LinkedIn-Profil?“ . Weitere Schlagezeilen:

+ Do you know?

+

Social Media Nutzung in Deutschland

Top 10 StÀdte in Deutschland

Aktuell nutzen 1.340.508 Berliner Facebook, in Hamburg sind es 678.887 Menschen und in MĂŒnchen sind es 549.091 Facebook Nutzer. In NRW erreicht Köln 403.460, in DĂŒsseldorf sind es immerhin noch 229.952. Frankfurt bringt es auf 276.144 und in Stuttgart nutzen 235.503 Facebook am Notebook, Tablet und Mobile.

Stadt Monatlich Wöchtenlich TÀglich
Berlin 1.340.508 886.465 562.149
Hamburg 678.887 448.942 284.695
MĂŒnchen 549.091 363.109 230.264
Köln 403.460 266.804 169.193
Frankfurt am Main 276.144 182.612 115.803
Stuttgart 235.503 155.736 98.759
DĂŒsseldorf 229.952 152.065 96.432
Dortmund 219.671 145.266 92.120
Essen 218.648 144.590 91.691
Leipzig 214.149 141.615 89.805

Top 11-30 StÀdte in Deutschland

Stadt Monatlich Wöchtenlich TÀglich
Bremen 212.136 140.284 88.960
Dresden 205.181 135.684 86.044
Hannover 199.816 132.136 83.794
NĂŒrnberg 191.853 126.870 80.454
Duisburg 187.434 123.949 78.602
Bochum 136.840 90.491 57.384
Wuppertal 132.141 87.384 55.414
Bielefeld 125.039 82.687 52.436
Bonn 120.792 79.879 50.655
MĂŒnster 116.938 77.330 49.038
Karlsruhe 116.245 76.872 48.748
Mannheim 114.288 75.578 47.927
Augsburg 108.590 71.809 45.538
Wiesbaden 104.103 68.842 43.656
Gelsenkirchen 98.444 65.100 41.283
Mönchen­gladbach 97.843 64.703 41.031
Braunschweig 93.246 61.663 39.103
Kiel 92.787 61.359 38.911
Chemnitz 92.379 61.089 38.739

Youtube Nutzer in Deutschland: Top 10 StÀdte

Heute, am 06.04.2018 16:42:51 620.465 Berliner Youtube, in Hamburg sind es 314.229 Menschen und in MĂŒnchen sind es 254.151 Youtube Nutzer.

Stadt User
Berlin 620.465
Hamburg 314.229
MĂŒnchen 254.151
Köln 186.745
Frankfurt am Main 127.816
Stuttgart 109.004
DĂŒsseldorf 106.435
Dortmund 101.677
Essen 101.203
Leipzig 99.121

Top 11-30 StÀdte in Deutschland

Stadt User
Bremen 98.189
Dresden 94.970
Hannover 92.487
NĂŒrnberg 88.801
Duisburg 86.756
Bochum 63.337
Wuppertal 61.163
Bielefeld 57.875
Bonn 55.910
MĂŒnster 54.126
Karlsruhe 53.805
Mannheim 52.899
Augsburg 50.262
Wiesbaden 48.185
Gelsenkirchen 45.566
Mönchen­gladbach 45.287
Braunschweig 43.160
Kiel 42.947
Chemnitz 42.758

+ Do you know?

+

Kritik am Influencer Marketing: Nachteile des Hypes – Beitrag im WDR

Junger Blogger und Influencer erreichen heute 10.000 Fans, manche 100.000 und manche mehrere Millionen. Wenn ich einen der klassischen Kinofilme zitieren darf, sagte Spidermans Onkel in dem Moment als er starb sinngemĂ€ĂŸ, „aus großer Macht, folgt große Verantwortung“. Wie ist es im Influencer Marketing?

+ Do you know?

+

Themenwechsel, heute wurde in Großbritannien ein neues „Zucker-Gesetz“ verabschiedet, dass Produkte mit hohen Zuckergehalt zusĂ€tzlich besteuert. Als Social Media Experte wollte uns der WDR zur aktuellen Stunde heute Abend um 18:45 Uhr zu diesem heiklen Thema befragen. Softdrink Hersteller setzen vermehrt auf die Marketingstrategie Influencer. Influencer erreichen junge Zielgruppen, sehr genau und sehr gezielt, mit hohen Engagement. Besonders auf YouTube werden Videos nicht nur fĂŒr ein paar Sekunden konsumiert, sondern intensiv ĂŒber mehrere Minuten.

  1. Youtube Startseiten Algorithmus und unterbewusste Werbung
  2. Wie funktioniert der YouTube Algorithmus?
  3. Differenzierung: Wie leicht ist Werbung fĂŒr Jugendliche erkennbar?
  4. So wird Zucker durch Marketingbotschaften gesund
  5. Unterschied zwischen klassischer Werbung und Influencer Marketing
  6. Vorteile und Nachteile im Influencer Marketing

Youtube Startseiten Algorithmus und unterbewusste Werbung

Im Algorithmus von YouTube tauchen fĂŒr uns Empfehlungen auf der Startseite auf, ob sie privat aus dem Wohnzimmer gedreht wurden oder kommerziell produziert, das heißt im eigentlichen Sinne Werbung sind, ist fĂŒr uns nicht auf den ersten Blick erkennbar. Immer mehr große Firmen und Unternehmen nutzen diesen direkten Kontakt, der unmittelbaren Empfehlung, um junge Zielgruppen von ihrem Produkt zu ĂŒberzeugen und zu neuem Marken Fans zu machen fĂŒr die kommenden Jahrzehnte. Darauf werfen wir einen kritischen Blick! Wer den ganzen Beitrag zum Thema Influencer Marketing und Beeinflussung von Zielgruppen sehen will, findet ihn hier in der WDR-Mediathek (ab morgen).

Wie funktioniert die YouTube Startseite? Wie funktioniert der YouTube Algorithmus?

Bei jedem Besuch der YouTube Startseite werden ein Videos angezeigt, die einem wahrscheinlich interessieren. Der YouTube Algorithmus reagiert dabei insbesondere darauf, welche Videotitel wir uns aussuchen und welche Video LĂ€ngen. Hier nach werden die Videos gefiltert. Dadurch erhalte ich z.b. beim Interesse „Fußball“ Videos aus dem Bereich Fußball. Besonders von KanĂ€len, denen ich als User sowieso schon folge, bekomme ich permanent Empfehlungen. Dadurch gewĂ€hrleistet YouTube, dass ich stets auf Material zugreifen kann, dass „mir gefĂ€llt“. Daraus ergibt sich als Nachteil, dass das Entdecken von neuen Videomaterial sehr schwierig wird, denn das Material dass uns angezeigt wird, besteht stets auf dem, was mir bereits sehen wollen.

Differenzierung: Wie leicht ist Werbung fĂŒr Jugendliche erkennbar?

Auf den ersten Blick ist Werbung auf YouTube nur schwer erkennbar. Wie in allen Influencer Marketing Aktionen spielt vor allem der persönliche Charakter eine große Rolle bei Videos der Blogger. Das Erfolgsgeheimnis: Authentische, ehrliche Postings, die von Privatpersonen abgegeben werden. Ein kommerzieller Aspekt, (sollte) nicht zu erkennen (sein).

Wenn große Unternehmen und Konzerne Blogger fĂŒr ihre Marketingaktionen buchen, sehen Fans ein Video ihres Lieblings-Bloggers, keine Werbespot, sondern einen authentischen Clip. In zunehmendem Alter lernen wir die Differenzierung zwischen Werbung und authentischen Inhalten. Gerade fĂŒr eine junge Zielgruppe ist so eine Trennung zwischen authentischen Inhalten und kommerzialisierte Werbung aber nur schwer erkennbar. Besonders durch geschickte Marketingmethoden Ă€lterer Menschen, die die Kenntnisse um die eigene Jugend nutzen, um die heutige Jugend zu erreichen.

Aktiv Verantwortung spielt auch in der Werbung eine Rolle

Insbesondere wenn es um Werbung in jungen Zielgruppen geht, das heißt die Ansprache von jungen Menschen, teilweise sogar Kindern, ist von jedem besondere Vorsicht in der eigenen Arbeit geboten. Welche Inhalte werden vermittelt und welche Werte? All diese Fragen muss ich einen jeder Medienmacher, selbstkritisch in seiner Arbeit stellen. Der bloße Gedanke an Gewinnmaximierung darf bei der Werbung mit jungen Menschen nicht im Vordergrund stehen. Insbesondere bei der Vermarktung von Produkten muss darauf aufgepasst werden, das der Schutz dieser besonderen Zielgruppe stets gewahrt bleibt. Kritisch ist deshalb zu betrachten, wenn falsche Anreize gesetzt werden.

So wird Zucker durch Marketingbotschaften gesund

Gezielte Marketingbotschaften in der Werbung sind aber lĂ€ngst nichts neues und ein echter Klassiker in der Werbung. Schon vor 10 oder 20 Jahren gab es Kritik z.b. an einen Fruchtjoghurt fĂŒr Kinder. Suggeriert werden „gesunde FrĂŒchte, leckeres Obst und Vitamine“. Letztendlich besteht der Inhalt aber aus Quark, Farbstoffen und vor allem: Zucker.

  • Inwiefern sollte man positiv fĂŒr ein solches, besonders zuckerhaltiges Produkt werben (dĂŒrfen)?
  • Wie gesund darf ein Werbespot Aussehen fĂŒr solch ein Produkt?

All diese Fragen haben sich Kreative schon vor vielen Jahren gestellt.

Unterschied zwischen klassischer Werbung und Influencer Marketing

Der Unterschied zwischen klassischer Werbung und Influencer Marketing: Damals war Werbung gekennzeichnet als das was sie ist, Werbung. Im Influencer Marketing und der Produktplatzierung in Videos, ist solch eine Differenzierung lĂ€ngst nicht mehr gegeben. Wenn die Youtube Startseite uns diesen Clip empfiehlt oder wenn er einfach, nachdem gerade gesehen im Video startet, ist die Einflussmöglichkeiten vom User gering. Wir selbst empfinden ist aber als authentisch vorgegebenes Video, das wahrscheinlich zu unseren Interessen passt. Genau hier liegt der Knackpunkt, Werbung ist lĂ€ngst nicht mehr als solche erkennbar. Daraus ergibt sich ein Diskurs, den wir als Medienmacher fĂŒhren sollten. Der WDR hat heute einen Teil dazu beigetragen, mit der kritischen Berichterstattung um das neue Zucker Gesetz in Großbritannien und der Frage, inwiefern kollidieren Influencer Marketing Kampagnen großer Softdrink Konzerne mit der Bestrebung, dass junge Menschen gesund leben (und das wir ihnen diesen Lifestyle vermitteln)?

Influener Marketing in der Zukunft: Kritik bleibt bestehen

Influencer Marketing hatte den Zenit lĂ€ngst nicht erreicht und auch die Kritik an den Strategien und Methoden wird in der Zukunft zunehmen. Auch Blogger und Influencer werden sich irgendwann der Verantwortung stellen mĂŒssen. Noch sind sie jung aber irgendwann werden sie nicht mehr 18 oder 19 sein und werden selbst ihre gesellschaftliche Verantwortung erkennen und wahrnehmen wollen. Daraus wird eine neue Generation entstehen, die den Diskurs mit den zukĂŒnftigen Influencern fĂŒhren wird. Wie sich dieses kontroverse Thema entwickeln wird, werden wir fĂŒr euch als Social Media Agentur natĂŒrlich ausfĂŒhrlich begleiten.

+ Do you know?

+

Vorteile und Nachteile im Influencer Marketing

Es gibt verschiedene Vor und Nachteile die sich im Influencer Marketing abzeichnen. Im grundlegenden sprechen wir als Social Media Agentur aber immer von der Reichweite. FĂŒr Kampagnen werden bestimmte Reichweiten und demographische Merkmale gebucht. DafĂŒr werden die passenden Blogger gesucht. Durch die heutige Möglichkeit „jeden“ zum Sender werden zu lassen, sind verschiedene Stationen entstanden: FrĂŒher gab es wenige MedienhĂ€user, heute gibt es unzĂ€hlige Sender in der ganzen Welt, in jedem Land und in jeder Stadt. Sie haben Einfluss auf die Menschen mit ihren Inhalten, die am Anfang privat produziert wurden und zunehmend kommerzialisiert werden. Daraus ergeben sich nicht nur Chancen sondern auch Risiken, wie im WDR Beitrag beschrieben.

Vorteile des Influencer Marketing

Insbesondere die direkte Ansprache von Zielgruppen und das hohe Engagement innerhalb dieses Prozesses sind viel wert. WĂ€hrend klassische Werbung nebenbei gezeigt wird, auf Plakaten oder störend zwischen Filmen, ist diese Ansprache sehr persönlich und direkt. Empfehlungsmarketing spielt hier ein großen Wert.

  • Große Vertrauensbasis zwischen Influencer und Follower
  • Reichweite ĂŒbertrifft klassische Werbung deutschlich
  • Follower sind gleichzeitig Multiplikatoren
  • Direktes und unmittelbares Feedback

Nachteile des Influencer Marketing

Wie zum Beginn des Artikels erwĂ€hnt, entsteht aus großer Macht auch eine große Verantwortung. Große Magazin wie die Vogue erreichen als Modemagazin in Deutschland 126.000 Personen mit jeder Auflage. 100.000 Personen, das schaffen teilweise 15 oder 16 jĂ€hrige Kids. Damit ĂŒben Sie einen fast gleich großen Einfluss aus, wie ein etabliertes Medienmagazin, mit großem Journalisten- bzw. Redaktionsteam im Hintergrund. Aus diesem Ungleichgewicht entstehen nicht nur Chancen, sondern auch Risiken fĂŒr Zielgruppen und Endverbraucher.

  • Schlechte Kampagnen ohne „Liebe zum Detail“ nehmen Influencer und Firma Reputation
  • Gefahr die falsche Reichweite zu buchen und Überschneidung von Bloggern (selbe Reichweite, doppelte Ausgaben)
  • Werbung auf Youtube ist kostspielig

+ Do you know?

+

Youtube Nutzerzahlen in Deutschland 2018

Top 10 StÀdte in Deutschland

Aktuell nutzen 620.465 Berliner Youtube, in Hamburg sind es 314.228 Menschen und in MĂŒnchen sind es 254.151 Youtube Nutzer.

Stadt User
Berlin 620.465
Hamburg 314.228
MĂŒnchen 254.151
Köln 186.745
Frankfurt am Main 127.816
Stuttgart 109.004
DĂŒsseldorf 106.435
Dortmund 101.677
Essen 101.203
Leipzig 99.121

Top 11-30 StÀdte in Deutschland

Stadt User
Bremen 98.189
Dresden 94.970
Hannover 92.486
NĂŒrnberg 88.801
Duisburg 86.756
Bochum 63.337
Wuppertal 61.163
Bielefeld 57.875
Bonn 55.910
MĂŒnster 54.126
Karlsruhe 53.805
Mannheim 52.899
Augsburg 50.262
Wiesbaden 48.185
Gelsenkirchen 45.566
Mönchen­gladbach 45.287
Braunschweig 43.160
Kiel 42.947
Chemnitz 42.758

Weitere Artikel, Hilfen und Tipps zum Thema: Influencer Marketing

Mehr zum Thema Influencer Marketing findest du hier:

+ Do you know?

+

Instagram Story: Jetzt mit Umfragen, Chancen und Risiken fĂŒr Influencer und Brands

Jetzt im Internet World Business Magazin, das neue Interview mit Social Media Experte Stephan M. Czaja zum Thema „Influencer Marketing: Neue Umfragefunktion der Instagram Stories“. Social Media Weiterlesen

Influencer Preise: Wie viel ist mein Instagram Account wert?

Je grĂ¶ĂŸer dein Blog wird, desto mehr Anfragen bekommst du von Agenturen aber auch Firmen und unterschiedlichen Marken. Egal ob es sich um Mode und Reisen dreht oder ob es sich um Fitness Produkte handelt, der Wert eines einzelnen Postings Weiterlesen

Influencer: Erfolgreich im Netz / ZDF TV-Beitrag auf Mona Lisa

Heute um 18 Uhr waren wir wieder einmal im TV zu Gast. Dieses Mal wollte das ZDF im Beitrag „Influencer: Erfolgreich im Netz“ unsere Nachwuchs Influencerin Soraya Wanya beim Store Opening begleiten! Danach ging es direkt zum Kunden fĂŒr ein Fitting. Soraya hat einen tollen Job gemacht. Dazu spricht auch unser Marketing Manager Weiterlesen

Influencer vs Musiker: Neue Werbekampagnen in der Mode-Welt

Influencer vs Musiker – Nach unserem letzten TV-Interview zum Thema „Unicorns im Social Media Marketing“ ging es im heutigen Interview des Magazins Textilwirtschaft um einen neuen Trend, bzw. einen altbewĂ€hrten, der langsam wieder an Aufmerksamkeit gewinnt: Musiker! Nach dem Influencer Weiterlesen