Musical.ly: Musik Nutzung in Videos + 4 Tipps für Social Media Manager

Musical.ly und Musik Rechte – wie verhält sich dieses Thema? Die App Musical.ly wird immer populärer. Sie ist das neue Instagram. Auch große und internationale Firmen werden immer mehr darauf aufmerksam und buchen zusätzlich Reichweite durch Influencer Marketing und Social Media Aktionen auf Musical.ly. Wir haben im letzten Monat für eine der führenden Modefirmen einen Musical.ly Kanal erstellt und waren mit zahlreichen Fragen konfrontiert. Besonders heikel war aber der Punkt: Musik. In der App werden Millionen Songs von Plattenfirmen (Rechteinhabern) zur Verfügung gestellt. Diese können dann über die eigenen Videos gelegt werden. So hat man original Musikstücke aus den Charts über dem eigenen Videomaterial, statt einfacher, Stock Musik (beispielsweise). Daraus ergeben sich Fragen wie:

  • Wie verhält es sich aber mit der Nutzung der Musik?
  • Dürfen Firmen und Unternehmen Songs auf Musical.ly nutzen?
  • Wenn ja, wie produziert man Inhalte für Musical.ly?

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Musical.ly Grundlagen: 4 Tipps für Einsteiger

Dazu stellen sich viele noch ganz grundlegende Fragen, die wir vorab schnell beantworten wollen:

  • Wie funktioniert Muiscal.ly?
    Nutzer nehmen kleine Videos auf, synchron zu Songs aus der Bibliothek. Daraus entstehen kleine Tipps die öffentlich geteilt werden.
  • Login und Anmelden auf Musically?
    Der Login ist nur via App möglich, eine Browser Version der Plattform für den PC gibt es nicht.
  • Download der App?
    Der Download ist im Google Play Store möglich und auf dem iPhone. Der Download ist 100% kostenlos.
  • Gibt es Nutzerzahlen und Statistiken zur Strategiefindung?
    Valide Zahlen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Viele Antworten und Background Wissen gibt es aber ua. auf Musical.ly Wikipedia

Musikrechte auf Musical.ly für Videoproduktion

Wichtig! Dieser Text darf nicht als Rechtsberatung gesehen werden! Wir gehen lediglich die AGBs von Musical.ly durch und versuchen Ableitungen zur Musik Nutzung für Firmen zu treffen um Social Media Managern auch einen tieferen Blick in Nutzungsrechte und AGBs zu zeigen. Denn wann gibt es schon ein neues Netzwerk? Das passiert nur alle 2, 3 Jahre. Deshalb schauen wir uns heute einmal die Grundlage von Musical.ly an, die Musik.

Jeder ist ein User: Gleichheit für Privatpersonen und Unternehmen

Der Paragraph (§2 [a] 1) zeigt, das alle angemeldeten Accounts gleich behandelt werden. Darauf folgt, dass sich kein Unterschied ergibt, ob Firma oder Privatperson.

Der Dienst ermöglicht es Ihnen, (i) Videos zu erstellen, einschließlich solcher, die lokal gespeicherte Tonaufnahmen aus Ihrer persönlichen Musikbibliothek und Umgebungsgeräusche enthalten („user generated video“, das „UGV“), (ii) den Nutzerinhalt des UGV eines anderen Nutzers zu extrahieren, um ein UGV zu erstellen, einschließlich gemeinschaftlicher UGVs, welche die Nutzerinhalte der UGVs mehrerer Nutzer kombinieren („gemeinschaftliches UGV“) und (iii) audiovisuelle Live-Stream-Inhalte („Broadcast Content“) zu übertragen und anzusehen. Jede Person, die ein UGV erstellt, wird als „Creator“ bezeichnet, und jede Person, die Nutzer-Content aus dem UGV eines anderen verwendet, um ein gemeinschaftliches UGV zu erstellen, wird als „Editor“ bezeichnet. Creators, Editors und alle anderen Benutzer des Diensts, einschließlich der Übermittler und Zuschauer von Broadcast Content, werden kollektiv als „Nutzer“ bezeichnet.

Musiknutzung in den Videos: 30 Sekunden Samples

Der Paragraph (§2 [a] 2) besagt, das User 30-sekündige Samples der Songs verwenden dürfen, die aus der Bibliothek zur Verfügung gestellt werden

Zusätzlich zu der oben beschriebenen Möglichkeit UGVs und gemeinschaftliche UGVs zu erstellen und Broadcast Content zu übermitteln, erlaubt Ihnen der Dienst auch Folgendes: (A) Die Erstellung von Videos, die Samples aus 30-sekündigen Tonaufzeichnungen (und die in diesen verkörperten musikalischen Werke) enthalten („SR Samples“), wobei die SR Samples in einer Bibliothek zur Verfügung gestellt werden („Company Video“ und zusammen mit UGVs und gemeinschaftlichen UGVs „Nutzervideo“);

Die Musik darf lokal auf dem eigenen Gerät gespeichert werden, zum Beispiel um es zu bearbeiten, mit Filtern oder um es später einmal wieder zu verwenden (in Musical.ly):

(B) Die Speicherung Ihres Nutzervideos lokal auf Ihrem Gerät;

Teilen der Inhalte auf anderen Social Media Plattformen nur bedingt möglich

Grundsätzlich gibt es, wie bei der Musik, direkt Vereinbarungen zwischen Musical.ly und anderen Betreibern. Nur in diesen Plattformen dürfen die eigenen Videos geteilt werden. Man findet sie direkt in der App und kann von dort auch teilen. So können keine Fehler entstehen.

(C) Das Hochladen Ihrer Nutzervideos in die verwendbare App oder auf ausgewählten Social-Media-Plattformen von Drittanbietern (z.B. Instagram, Facebook, YouTube, Twitter) gemäß den Bedingungen dieser EULA und gemäß etwaiger von den Lizenzgebern der SR Samples auferlegten Nutzungseinschränkungen (z.B. der Urheberrechtsinhaber der Tonaufnahmen und/oder der musikalischen Werke); (D) Die Weitergabe Ihrer Nutzervideos über verschiedene Nachrichtendienste an Freunde; und (E) Sie können anderen Nutzern des Diensts Ihre Nutzervideos und die enthaltenen Tonaufnahmen und Musikwerke zeigen und vorführen.

Wenn der Dienst es Ihnen nicht erlaubt, Nutzervideos direkt auf einer oder mehreren Social-Media- Plattformen von Drittanbietern zu posten, sind Sie von der Gesellschaft nicht autorisiert, Ihre Nutzervideos auf diesen Plattformen zu posten und allein dafür verantwortlich, jegliche notwendigen Rechte, Freigaben, Genehmigungen oder Autorisierungen für eine solche Veröffentlichung einzuholen. Wenn Sie dies nicht tun, haften Sie für die Nichteinhaltung dieser Verpflichtungen. Zur Klarstellung: Der hier verwendete Begriff des Nutzervideos grenzt Broadcast Content aus.

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