Social Media Agentur Strategie: Philosophie, Wettbewerb und Regionen analysieren

Die Philosophie eines Unternehmens, die Werte die von innen nach au├čen getragen werden, teilweise zum Mitmachen motivieren sollen, sind nicht nur Teil der Mitarbeiter Strategie sondern auch Teil des Marketings. Die Identit├Ąt unseres Unternehmens, der Firma oder unserer Produkte ist entscheidend f├╝r die authentische Wirkung unsere Marke. Authentisch, das kann vieles bedeuten, vom Qualit├Ątsversprechen der Produkte, z.b. f├╝r Schrauben oder andere Stahl Fabrikationen aber auch ein nachhaltigkeits versprechen, z.b. wenn es um aktuelle ├Âkologische Fragen geht. Die Philosophie des Unternehmens steht f├╝r all diese Merkmale und Werte. Woher kommen wir und wohin wollen wir gehen?

Auch in einer Social Media Strategie sollte die eigene Unternehmensphilosophie immer eine Rolle spielen, wenn Social Media Manager die Planung ├╝bernehmen. Insbesondere wenn sich ein Experte dem Thema Vermarktung in den sozialen Netzwerken widmet, sollte jede Ma├čnahme gut geplant sein. Aber nicht nur jede einzelne Ma├čnahme, auch der rote Faden, das Gesamtwerk muss stimmig sein. Die Unternehmensphilosophie enth├Ąlt dabei verschiedene Bestandteile und Aspekte. Ein gro├čer Gedanke, kommt immer vom Gr├╝ndungsteam. Wer mit einer Idee begonnen hat, der hatte konkrete Vorstellungen und hat diese in der Regel genau nach seinen W├╝nschen umgesetzt. Schlie├člich handelt es sich um das eigene Produkt, die eigene Agentur oder die eigene Firma, mit Liebe und Zeit organisiert. Je nach Charakterz├╝gen der Inhaber, ist auch die Unternehmensphilosophie unterschiedlich. Vom ruhigen und famili├Ąren Unternehmen, mit kleiner Belegschaft und den B├╝ros und bisschen zu straff organisierten Agentur Alltag, zwischen Planung, Organisation, Umsetzung und Monitoring sowie der Analyse. Verschiedene Konzepte bringen verschiedene Ergebnisse und auch verschiedene Mitarbeiter. Je gr├Â├čer die eigene Anzahl der Mitarbeiter wird, desto gewichtiger wird ihre Stimme, auch in der Unternehmensphilosophie. Heute werfen wir einen ganz genauen Blick auf uns, unseren ganz individuellen Leitgedanken und auch auf unsere Mitbewerber und die Kernpunkte, die uns von ihm unterscheiden.

Die eigene Marktposition, die St├Ąrken der Wettbewerber aber auch die eigenen Kenntnisse werden zu einem individuellen Bild, wenn man so will ein Mosaik, aus denen sich der eigene Markt zusammensetzen. Je besser wir dieses Bild verstehen, desto besser k├Ânnen wir einsch├Ątzen wo unsere Chancen als Unternehmen. Nachdem wir also im letzten Artikel unsere Produktkategorien und unsere einzelnen Produkte bewertet, kategorisiert und damit f├╝r das Marketing eingeteilt haben, kommen wir nun zum Unternehmen und dem Wettbewerb.

  • Die Identit├Ąt des Unternehmens/ der Firma/ der Produkte ist entscheidend f├╝r die authentische Wirkung der Marke
  • ┬áVerschiedene Konzepte bringen verschiedene Ergebnisse
  • Je gr├Â├čer die Mitarbeiterzahl, desto wichtiger ihre Stimme in der Unternehmesphilosophie

Marktposition: Den Wettbewerb verstehen / Selbsteinsch├Ątzung

Zun├Ąchst m├╝ssen wir immer ├╝ber eine grobe Einsch├Ątzung sprechen, an welcher Marktposition sehen wir uns gerade? Durch Statistiken aber auch Diagramme und Umfragen im eigenen Unternehmen oder durch Agenturen, k├Ânnen wir herausfinden wo unser Unternehmen steht. Als junges Unternehmen oder Startup, empfiehlt sich ein Blick auf die gro├čen. Sie investieren bereits gro├če Summen in Marketing Strategien auch f├╝r soziale Netzwerke. Ganz grundlegend geht es hier aber um eine Markteinsch├Ątzung, wie hoch ist das Volumen, welches durch Ums├Ątze generiert werden kann, wie ist die aktuelle Zielgruppe und wer kauft oder konsumiert unsere Produkte? Damit wir sp├Ąter perfekt Zielgruppe unseres Produkts mit der Zielgruppe auf dem jeweiligen sozialen Netzwerk vergleichen k├Ânnen, desto einfacher k├Ânnen wir Schnittmengen feststellen. Bei der Einsch├Ątzung des eigenen Unternehmens hilft es allzu sehr nicht nur einen Blick auf sich selbst zu werfen, z.b. durch die Unternehmensphilosophie und die Werte die wird vertreten, sondern auch ein umfangreicher Blick auf die Mitbewerber sollte stets gegeben sein.

Das eigene Unternehmen sollte am Ende gut strukturiert aufgeschrieben sein, am besten in Stichpunkten.

  • Wer sind unsere Ansprechpartner, wie sieht unsere Zielgruppe aus?
  • Wo liegen die St├Ąrken unseres Unternehmens, in welchem Markt bewegen wir uns und wo soll es mit unserer eigenen Produktwelt hingehen?

Hier geht es nicht um eine seitenlange, extrem genaue Unternehmenspr├Ąsentation sondern darum sich selbst Gedanken zu machen. Was macht unser Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt aus und wo wollen wir, mit oder ohne Social-Media-Marketing, in einem gewissen Zeitraum stehen.

Nach dem Blick auf die eigene Firma und die eigenen Ideen, sollte man stets einen Blick auf die Konkurrenz und den Wettbewerb werfen. Wie schon beschrieben, investieren besonders gro├če Konkurrenten gro├če Summen in ihre Marketingkonzepte, egal ob das Point of Sale ist, Online Marketing oder noch spezieller Social-Media-Marketing. Wie gestalten Sie Ihren Posting? Zu welchen Zeiten posten Sie? Welche Inhalte posten Sie?

  • Einsch├Ątzen an welcher Marktposition das Unternehmen steht
  • Nicht nur einen Blick auf sich selbst werfen, sondern auch auf Mitbewerber

Direkter Wettbewerb: Marktpositionen und Chancen erkennen

Neben dem gro├čen und breiten Spektrum eines gesamt Wettbewerbs, gibt es nat├╝rlich auch noch den direkten Wettbewerb. Konkurrenz die nicht so ├Ąhnliche Produkte anbieten sondern exakt dieselben Produkte! Sind sie z.b. als Lebensmittel Online H├Ąndler unterwegs und vertreiben Bio Lebensmittel, geh├Ârt ein zweiter Bio Lebensmittel Shop eindeutig zu direkten Konkurrenz. Das Lebensmittel Startup, welches M├╝sliriegel produziert, geh├Ârt zum Breitenkreis der Konkurrenz. Hier aus k├Ânnen Sie sich ein Learning mitnehmen, Copycats, das hei├čt Ideen bei anderen aufzugreifen, sollten Sie lediglich in gro├čen Wettbewerb tun, von den direkten Wettbewerbern und Konkurrenten muss man sich hingegen eindeutig absetzen. Wenn Sie sich hier also von kreativen Ideen inspirieren lassen, laufen sie schnell Gefahr exakt dieselben Inhalte zu posten. Damit bieten sie keinen relevanten Mehrwert und sind damit f├╝r einen gewissen Anteil von Fans nicht relevant. Sie sollte versuchen sich gegen├╝ber den direkten Konkurrenten so gut wie m├Âglich abzuheben. Deshalb ist auch bei der Unterscheidung in der Konkurrenzanalyse, die Trennung zwischen globalen Wettbewerb, das hei├čt im allgemeinen Markt und dem direkten Wettbewerb, das hei├čt den spezifischen Konkurrenten, stets unterscheiden.

  • nicht direkt von kreativen Ideen inspirieren lassen
  • Gegen├╝ber den direkten Konkurrenten abheben

Marktspezifische Kenntnisse: Unser USP

F├╝r die eigene Social Media Planung lohnt es sich die eigenen Expertenkenntnisse mitzunehmen. Nat├╝rlich sind diese in jeder einzelnen Branche, f├╝r jedes Produkt und jedes Unternehmen ganz individuell. Letztendlich haben sie aber immer bestimmte Themen, die ihr Agentur, Ihre Firma oder Ihr Produkt insbesondere kann oder leistet. Sei es Energieeffizienz oder auch ein besonderes Bauteil, bei Mode vielleicht eine besondere Applikationen. Mit diesen oder mehreren einzigartigen Verkaufsargumenten, k├Ânnen Sie sich klar vom Wettbewerb, insbesondere in den direkten Wettbewerb absetzen. Nat├╝rlich gibt es viele Autos und viele soziale Medien sie sich damit besch├Ąftigen aber unsere Marke, steht insbesondere f├╝r Effizienz. Der reicht uns dann ein allgemeines Nachrichten gesehen, wie die aktuelle Debatte um den dieselskandal, k├Ânnen wir uns erstklassig positionieren.

Denken wir aber nicht nur an unsere eigenen Werte oder Vorstellungen, nat├╝rlich gibt es noch viele weitere Personen die ein Interesse an unserem Unternehmen haben. Diesen Kreis von Personen nennen wir Stakeholder.

  • Expertenkenntnisse in jeder Branche individuell
  • einzigartige Verkaufsargumente setzen in den direkten Wettbewerb ab

Stakeholder: Kunden, Neukunden, Mitarbeiter, Presse und Medien

Der Begriff stammt eigentlich aus der Wirtschaftstheorie, aber besonders den sozialen Medien spielt die gesellschaftliche Verkn├╝pfung zu anderen Personen eine gro├če Rolle. Diese Personen k├Ânnen wir definitiv in verschiedene Gruppen einteilen, dadurch haben wir verschiedene Ansprechpartner, f├╝r die wir individuelle Strategien entwickeln k├Ânnen. Wir haben zum Beispiel ein gro├čes Segment von Privatkunden, dieses Segment von Privatkunden sorgt letztendlich f├╝r den Verkauf und Absatz von unseren Produkten. In unserer Social Media Strategie stehen sie also ganz oben auf dem Plan! Eine weitere Gruppe von Personen sind Mitarbeiter. Mitarbeiter kann man auch verschiedene Arten abholen, durch Einblicke in die Arbeit und damit auch ein bisschen Ruhm f├╝r die Mitarbeiter, bis hin zu ausbildungskampagne f├╝r Ausbildungsbetriebe. Eine weitere Gruppe sind h├Ąufig Medien und Pressevertreter. Auch Medien und Pressevertreter sorgen f├╝r einen Gro├čteil unserer Aufmerksamkeit und damit f├╝r den potentiellen Verkauf von Produkten. Medienvertreter sollten deshalb auch in einer Social Media Strategie ber├╝cksichtigt werden, Modelle zur Ansprache m├╝ssen gefunden werden. Viele verwenden f├╝r diese Arbeit Twitter, wobei man Presse nat├╝rlich genauso ├╝ber Instagram oder YouTube erreichen kann. Es kommt auf die richtige Planung an.

Dabei gibt es noch viel mehr Gruppen, gehen wir zur├╝ck auf unser Beispiel in der Automobilbranche, wenn wir mit Energieeffizienz werden, haben wir auch eine Verantwortung in der Nachhaltigkeit, ├Âkologischen Aspekten f├╝r die Zukunft. Auch hier wird es Menschen geben, die sich durch unsere Produkte oder Dienstleistungen gest├Ârt f├╝hlen, z.b. Bewohner einer Gro├čstadt, direkt an einer Hauptstra├če. Auch solche Personen, der Kauder, m├╝ssen in der Social Media Strategie ber├╝cksichtigt werden.

Kernregionen: Marketing f├╝r Stadtteile, St├Ądte und L├Ąnder

Wo wir schon beim Thema regionale Verantwortung sind, insbesondere Kernregionen spielen beim Social Media Konzept eine gro├če Rolle. Die geht es hierbei um die Promotion in einer Region, einer oder mehreren bestimmten St├Ądten, einem Land oder einem Kontinent. F├╝r die verschiedenen geografischen Gegebenheiten m├╝ssen nat├╝rlich auch die passenden Strategien entwickelt werden. Dabei ist die Strategieentwicklung nicht nur f├╝r den organischen Aufbau wichtig sondern auch f├╝r Werbeanzeigen und bezahlte Reichweite in den sozialen Netzwerken. Werbeanzeigen k├Ânnen heute sehr genau, aufgrund von demografischen Gegebenheiten gestreut werden. So k├Ânnen wir auf Facebook z.b. eine Zielgruppe einstellen, die Frauen in einem Alter von 30 bis 40 Jahren entspricht, die aus einer n├Ąheren Umgebung von Berlin kommen, bis maximal 17 Kilometer. Geht das auch noch genauer? Ja nat├╝rlich! Facebook sieht sein Kapital in den Werbeanzeigen und der Arbeit mit unseren Benutzerdaten. Deshalb ist der Werbemanager sehr genau einstellbar, als lokales Unternehmen in Berlin-Kreuzberg, k├Ânnen Sie auch Werbeanzeigen schalten, die nur an Personen aus Berlin Kreuzberg geschaltet werden. Damit hat man seine Werbung extrem genau in Berlin Mitte, mit minimalen Streuverlusten.

Nicht nur in der Werbung, auch die Inhalte ihrer Postings m├╝ssen sich an den regionalen Gegebenheiten orientieren. Wenn sie in Berlin Fu├č fassen wollen, sollten Sie auch an ihren Texten werden erw├Ąhnen. Ihre Fotos von ihnen so mit dem Standort werden markiert sein. Sie sollten zudem schauen, dass die insbesondere bei Personen aus Berlin Fotos mit Gef├Ąllt mir markieren, Kommentare zu den Bildern oder Videos abgeben, sorgen Sie f├╝r Aufmerksamkeit in ihrer Region! Wer national arbeiten will, f├╝r den empfiehlt sich ebenso auf die gr├Â├čeren St├Ądte zu gehen. Die gr├Â├čte K├Ąufergruppe sitzt in den Gro├čst├Ądten. Die Urbanisierung unsere Gesellschaft nimmt immer mehr zu, die ber├╝hmte Landflucht. Wer sich allzu auf Marketingma├čnahmen in Hamburg fokussiert, erreicht direkt zwei Millionen Menschen. Versuchen Sie im Gegenzug f├╝r ganz Niedersachsen Werbung zu schalten, mit Ausnahme von Hannover, ist der Aufwand schon wesentlich h├Âher. Auch hier stellt sich die Frage, sollte man lieber in Hannover werden? Die Zielgruppe ist genauso gro├č, ist aber wesentlich einfacher zu erreichen und sie sind einfach in der Kommunikations Schleife zu halten. Sprechen wir eine Person aus Hildesheim an, f├╝hlt sich die Person in Braunschweig schon nicht mehr angesprochen. Deshalb, auch Regionalit├Ąt sollten ihrem Konzept seinem Platz finden.

  • Kernregionen spielen beim Social Media Konzept eine gro├če Rolle

Philosophie: Kernbotschaft des Marketings und Unternehmens

Zum Schluss kommen wir zur├╝ck auf die Philosophie, nachdem sie sich ├╝ber die verschiedenen Personengruppen Gedanken gemacht haben, Regionalit├Ąt aber auch um den Wettbewerb, werfen wir einen Blick zur├╝ck auf uns, wer sind wir? Wie k├Ânnen wir unsere Gedanken in diesem Wettbewerb und in diesen Markt mit einbringen, so dass wir f├╝r die Fans einen Mehrwert bieten, klassische Konzepte aber eben auch das neue! W├Ąhrend bei unseren anf├Ąnglichen ├ťberlegungen, unser Unternehmen noch zu 100% im Vordergrund stand, kennen wir uns nun mit den anderen aus, den die es au├čerhalb unserer Welt gibt, Blogger, andere Agenturen, Magazine, Kritiker und viel mehr. Mit dem Blick auf die Konkurrenz k├Ânnen wir uns nun exakt f├╝r die Werte entscheiden, von denen wir uns dem meisten Erfolg versprechen!

Nun k├Ânnen wir auf Grundlage der letzten beiden ├╝berlegen, zum Produkten und Produktkategorien sowie zu den Wettbewerb und zur Philosophie unsere eigene Kernbotschaft bilden. Hier m├Âchte ich auf einem der Gr├╝nder und Startup Legenden von Deutschland zur├╝ckgreifen, Carsten Maschmeyer, der den Verkauf von Produkten einmal sch├Âne zusammenfasse. In einer Kernbotschaft, einfach, klar und etwas Besonderes. Ich gebe diese S├Ątze gern weiter, da sie ein so komplexes Social Media Konzept, bestehend aus Planung, Strategie, Analyse und Marketingbotschaft letztendlich auf eine einfache Botschaft zusammenfassen. Diese k├Ânnen wir nutzen, gegen├╝ber unseren Kunden, Mitarbeitern, F├╝hrungskr├Ąften, Auszubildenden, Aktion├Ąren, regionale Partner, Politik aber auch Medien. Gehen wir zum letzten Schritt der ersten grunds├Ątzliche ├ťberlegung, wer sind wir? Auf einem Punkt!

 

Kernbotschaft

Es gibt viele Produkte die… aber wir sind die einzigen die ÔÇŽ

Es gibt Studien die … / wir wollen ├╝berzeugen, also holen wir Zeugen – warum funktioniert XY?

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.