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	<title>Web 2.0 &#8211; Social Media Agentur</title>
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	<description>Social Media One ist Ihre Agentur für TikTok, Instagram, LinkedIn und Influencer Marketing. Content, Werbung und Strategie aus einer Hand.</description>
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		<title>Geschichte: Mit Ebay hat alles begonnen! Facebook, YouTube &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan M. Czaja]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wiki]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Geschichte des Social Media ist keine Technologie-Geschichte – sie ist eine Geschichte der Machtverschiebung. Jedes neue Netzwerk hat mehr Kontrolle von Marken und Medien zu Nutzern verlagert. Jede neue Plattform-Generation hat organische Reichweite teurer gemacht und gleichzeitig die Anforderungen an echten Mehrwert erhöht. Wer versteht wie diese Entwicklung verlaufen ist, versteht warum Social Media [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte des Social Media ist keine Technologie-Geschichte – sie ist eine Geschichte der Machtverschiebung. Jedes neue Netzwerk hat mehr Kontrolle von Marken und Medien zu Nutzern verlagert. Jede neue Plattform-Generation hat organische Reichweite teurer gemacht und gleichzeitig die Anforderungen an echten Mehrwert erhöht. Wer versteht wie diese Entwicklung verlaufen ist, versteht warum <a href="https://socialmediaone.de/social-media-marketing-4-erfolgs-faktoren-firma/">Social Media Marketing</a> heute so funktioniert wie es funktioniert – und was als nächstes kommt.</p>
<h2>Die Pionier-Phase: 1995–2003</h2>
<p>Die Urform sozialer Netzwerke entstand in den späten 1990ern: SixDegrees (1997) war das erste Netzwerk das Nutzerprofile mit Freundeslisten kombinierte. Friendster (2002) folgte und bewies dass Menschen online soziale Beziehungen pflegen wollen. Myspace (2003) war das erste Netzwerk das Millionen von Nutzern anzog und Bands und Künstler zu frühen Adoptern machte.</p>
<p>Für Marken war Social Media in dieser Phase noch kein strategisches Instrument. Die Netzwerke waren zu klein, zu nischig, zu unsicher. Aber die Mechaniken wurden in dieser Phase etabliert: Profil, Freundschaftsnetzwerk, Content-Sharing. Alles was danach kam, baute auf diesen Grundformen auf.</p>
<h2>Der Durchbruch: 2004–2006</h2>
<p>2004 ist das wichtigste Jahr in der Geschichte sozialer Netzwerke: <a href="https://socialmediaone.de/agentur/facebook/">Facebook</a> startete als Harvard-Netzwerk, Flickr eröffnete das Zeitalter des Foto-Sharings, und Digg zeigte dass kollektive Kuratierung funktioniert. 2005 folgte <a href="https://socialmediaone.de/agentur/youtube/">YouTube</a> – die Plattform die aus Video-Massenmedium ein interaktives Medium machte. 2006 startete <a href="https://socialmediaone.de/twitter-3-tipps-fuer-den-perfekten-tweet/">Twitter</a> und erfand den öffentlichen Echtzeit-Stream.</p>
<p>Für <a href="https://socialmediaone.de/social-media-marketing-2023-was-ist-sinnvoll-kampagne-zielgruppe-apps/">Social-Media-Marketing</a> begann mit dieser Phase das erste ernsthafte Experimentieren. Marken öffneten Facebook-Seiten, Werbeagenturen begannen „<a href="https://socialmediaone.de/social-media-marketing-manager-werden-was-musst-du-koennen-beruf-aufgaben/">Social Media Manager</a>&#8220; einzustellen. Die Reichweite war damals so groß wie nie wieder: organische Facebook-Posts erreichten 100 % der Fans. Kein <a href="https://socialmediaone.de/algorithmus-einfach-erklaert-englisch-synonym-taeglichen-leben/">Algorithmus</a>, keine Reichweiten-Beschränkung. Die goldene Phase – die nicht dauern würde.</p>
<h2>Die Professionalisierung: 2008–2012</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-101331" src="/wp-content/uploads/2026/04/planung-steigerung-design-mehrwert-vision-daten-sichtbarkeit-studio-leistung.jpg" width="160" />Mit dem iPhone (2007) und dem Smartphone-Boom wurde Social Media zum mobilen Kanal. 2010 startete <a href="https://socialmediaone.de/instagram-algorithmus-verstehen-3-faktoren-die-ihn-beeinflussen-social-media-news/">Instagram</a> und bewies dass visueller Content die Sprache des mobilen Internets ist. <a href="https://socialmediaone.de/agentur/pinterest/">Pinterest</a> folgte 2010 ebenfalls. Google+ (2011) scheiterte daran dass ein Netzwerk ohne natürliches Wachstum nicht durch Größe erzwungen werden kann.</p>
<p>Für Marken war 2012 ein Scheidepunkt: Facebook börsenging und begann den Algorithmus systematisch anzupassen um mehr Werbeumsatz zu generieren. Die organische Reichweite von Brand-Pages sank innerhalb von 18 Monaten von nahezu 100 % auf unter 20 %. Die Ära des kostenlosen Reichweiten-Aufbaus endete. Social Media wurde zu einem Pay-to-Play-Kanal – zumindest für Marken die Reichweite wollten statt Community-Aufbau.</p>
<h2>Der Algorithmus-Wandel: 2013–2016</h2>
<p>2013–2016 war die Phase in der Marken lernten (oder hätten lernen sollen) dass Social Media nicht als Broadcast-Kanal funktioniert. Die organische Reichweite kollabierte weiter – Facebook-Pages erreichten durchschnittlich 6 % ihrer Fans. Content musste besser werden weil schlechter Content schlicht nicht mehr distribuiert wurde.</p>
<p>Gleichzeitig erfand <a href="https://socialmediaone.de/agentur/snapchat/">Snapchat</a> die Story als Format (2013) – flüchtiger Inhalt der 24 Stunden existiert und dann verschwindet. 2016 kopierte Instagram Stories und tötete damit Snapchat als Wachstumsplattform. Das Story-Format demokratisierte Content-Erstellung weil es keine Produktion erforderte – nur <a href="https://socialmediaone.de/authentizitaet-influencer-blogger-leben-authentischen-look/">Authentizität</a> und Timing.</p>
<p>Für <a href="https://socialmediaone.de/influencer-marketing-strategie-reichweite-risiken/">Influencer Marketing</a> war diese Phase der Anfang des großen Wachstums: Während Brand-Pages unter Reichweiten-Verlust litten, behielten persönliche Accounts ihre organische Reichweite. Marken begannen über <a href="https://socialmediaone.de/influencer-erfolgreich-im-netz-zdf-mona-lisa/">Influencer</a>-Kooperationen Reichweite zu mieten die ihre eigenen Seiten nicht mehr organisch erzeugen konnten.</p>
<h2>Die TikTok-Revolution: 2017–2020</h2>
<p>TikTok (in Deutschland breit genutzt ab 2019) hat das Paradigma soziale Netzwerke fundamental verändert: Zum ersten Mal in der Geschichte der Plattformen konnte ein Account mit null Followern viralen Content produzieren. Der Algorithmus von <a href="https://socialmediaone.de/tiktok-einfach-erklaert-videos-funktionen-nutzer/">TikTok</a> distribuiert Content nicht nach <a href="https://socialmediaone.de/follower-defintion-kreative-inhalte-interaktion/">Follower</a>-Zahl sondern nach Content-Qualität – gemessen in Completion Rate, Shares und Re-Watch-Rate.</p>
<p>Das hat die gesamte Plattform-Logik verschoben: Follower-Aufbau wurde sekundär. Einzelner viraler Content wurde primär. Marken die verstanden hatten dass Follower-Zahl gleich Reichweite bedeutet, mussten ihre gesamte Social-Media-Logik neu denken. Die <a href="https://socialmediaone.de/reichweite-definition-arten-tipps-reichweite-erhoehen/">Reichweite</a> ist nicht mehr im Besitz des Accounts – sie wird vom Algorithmus vergeben.</p>
<h2>Die Fragmentierungsphase: 2021–heute</h2>
<p>Nach der Twitter-Übernahme durch Elon Musk (2022) begann eine Phase der Plattform-Fragmentierung die noch andauert. Nutzer und Marken diversifizieren ihre Social-Media-Präsenz stärker als je zuvor: <a href="https://socialmediaone.de/threads-neue-app-instagram-meta-erste-marketing-ideen/">Threads</a> als Twitter-Alternative, Mastodon als dezentrale Option, BeReal als Authentizitäts-Reaktion, <a href="https://socialmediaone.de/mehr-views-youtube-shorts-algorithmus-tipps/">YouTube Shorts</a> und <a href="https://socialmediaone.de/instagram-reels-unternehmen-strategie-2026/">Instagram Reels</a> als TikTok-Konkurrenten.</p>
<p>Die Fragmentierung hat einen strukturellen Grund: Plattform-Monopole wurden regulatorisch und gesellschaftlich herausgefordert. Nutzer sind mobiler geworden – die Wechselkosten zwischen Plattformen sinken weil alle Plattformen ähnliche Formate unterstützen. <a href="https://socialmediaone.de/viral-bemerkenswerte-aufmerksamkeit-definition-beispiele/">Viralität</a> ist heute plattformübergreifend: ein TikTok-Sound wird zum Instagram-Trend, ein Twitter-Meme erscheint auf Facebook.</p>
<h2>Was die Geschichte lehrt</h2>
<p>Fünf Muster die sich in jeder Plattform-Generation wiederholen:</p>
<ol>
<li><strong>Die goldene Phase:</strong> Jedes neue Netzwerk beginnt mit hoher organischer Reichweite und geringer Konkurrenz – Early Adopter haben strukturellen Vorteil</li>
<li><strong>Die Monetarisierungswende:</strong> Sobald eine Plattform ihr Geschäftsmodell auf Werbung ausrichtet, sinkt organische Reichweite systematisch</li>
<li><strong>Der Authentizitäts-Backlash:</strong> Wenn zu viele Marken eine Plattform nutzen, reagieren Nutzer mit Format-Wechsel zu authentischeren Alternativen</li>
<li><strong>Das Format-Rennen:</strong> Erfolgreiche Formate werden sofort von Konkurrenten kopiert (Stories → Reels → TikTok → Shorts)</li>
<li><strong>Die Algorithmus-Abhängigkeit:</strong> Wer Reichweite auf einer Plattform aufbaut ohne eigene Datenhoheit (E-Mail, eigene Website), besitzt nichts – er mietet Aufmerksamkeit</li>
</ol>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="447" class="alignnone size-full wp-image-101359" src="/wp-content/uploads/2026/04/positionierung-werbung-wachstum-ergebnis-ausdruck-vision-analyse-inhalt-szenario-buero.jpg" /></p>
<p>Die Geschichte des Social Media Marketing ist letztlich eine Geschichte über die Frage wem Aufmerksamkeit gehört – und wie sie sich zwischen Plattformen, Nutzern und Marken verschiebt. Wer diese Dynamik versteht, agiert vorausschauend statt reaktiv: baut eigene Datenassets auf, adaptiert früh wenn neue Plattformen organische Reichweite schenken, und investiert in Content der unabhängig von einzelnen Plattformen Wert hat. Die nächste Verschiebung kommt – sie kommt immer.</p>
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		<title>Nutzergenerierter Inhalt &#8211; Web 2.0: Vorteile und Nachteile</title>
		<link>https://socialmediaone.de/nutzergenerierter-inhalt-web-2-0-vorteile-und-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[Web 2.0, nutzergenerierter Inhalt, das ist die große neue Quelle für Innovationen. Während die Welt über Jahrtausende nachdem Sender Empfänger Modell aufgebaut war, ein Sender, viele Empfänger, hat sich mit dem Web 2.0 und die Struktur alles geändert. Heute kann jeder zum Sender werden und so gibt es Stars auf YouTube und Instagram, die noch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Web 2.0, nutzergenerierter Inhalt, das ist die große neue Quelle für Innovationen. Während die Welt über Jahrtausende nachdem Sender Empfänger Modell aufgebaut war, ein Sender, viele Empfänger, hat sich mit dem Web 2.0 und die Struktur alles geändert. Heute kann jeder zum Sender werden und so gibt es Stars auf <a href="https://socialmediaone.de/agentur/youtube/">YouTube</a> und <a href="https://socialmediaone.de/agentur/instagram/">Instagram</a>, die noch zur Schule gehen. Es haben sich Experten durch Blogs hervorgetan, von denen man zuvor nichts wusste. Heute sind nicht mehr einzelne TV-Sender oder Zeitungen die Meinungsmacher, jeder kann zum Meinungsmacher werden! Dadurch, dass jeder gerne seine Meinung mitteilt, werden natürlich extrem viele Daten gesammelt. Stichwort <a href="https://socialmediaone.de/big-data-algorithmus-analyse-daten/">Big Data</a>. Wer erst versteht mit diesen Daten umzugehen, vor allem mit der Menge und der Komplexität, der ist heute ein großer Player. Viele Länder setzen auf technische Modelle um ihre Bürger zu verwalten, manche sogar um sie zu überwachen. Je mehr wir über uns preisgeben, bewusst oder unbewusst, desto mächtiger werden die Datenbanken. Doch wo es Schatten gibt, gibt es natürlich auch Licht! So hat nutzergenerierte Inhalt unsere Welt verändert. Schauen wir uns nur das Beispiel Wikipedia an. Die größte Enzyklopädie, die in der Welt je geschaffen wurde. Wie das funktioniert? Nur mit der Hilfe von Vielen! Doch fangen wir ganz am Anfang an.</p>
<h2>Die ersten soziale Netzwerke und sozialen Funktionen</h2>
<p>Über die Entwicklung der sozialen Netzwerke und das Sender Empfänger Modell hatten wir bereits ausführlich in unserem Social Media Blog berichtet. Unglaublich interessante Geschichten, die die Medienwelt revolutioniert haben. Genauso wie der Buchdruck. Denn plötzlich sind Informationen für Jedermann verfügbar, nicht nur verfügbar, Nutzer können aktiv Einfluss auf die Inhalte ausüben. Doch wie hat alles angefangen?</p>
<p><a href="https://socialmediaone.de/agentur/facebook/">Facebook</a> war nicht das erste soziale Netzwerk, vorher gab es viele Vorreiter, so wie beispielsweise MySpace, das heute kaum noch einer kennt. Doch auch MySpace war nicht die erste Plattform mit Funktionen für soziale Kommunikation. Tatsächlich waren es Foren und Auktionshäuser wie Ebay. Hier hatte man das erste Mal die Möglichkeit, sich gleichwertig mit anderen auszutauschen, in Foren. Desweiteren konnten Sie auch zum ersten Mal <a href="https://socialmediaone.de/empfehlungsmarketing-positive-bewertungen-in-sozialen-netzwerken-online-portalen/" data-type="post" data-id="10666">Bewertungen</a> abgeben, z.B. in Auktionshäusern für getätigte Käufe. Nutzer sind also nicht mehr nur Konsumenten, sie können aktiv Einfluss nehmen auf das kollektive Wissen.</p>
<p>Das zuvor besprochene Sender Empfänger Modell hat sich komplett geändert. Die Dominanz von Medienhäusern wie Radiostationen, Zeitungen oder TV-Sendern wurde gebrochen. Nutzer müssen nicht mehr nur konsumieren, sie können selbst kreativ werden, <a href="https://socialmediaone.de/nutzergenerierter-inhalt-web-2-0-vorteile-und-nachteile/" data-type="post" data-id="9847">selbst Inhalte generieren</a> und selbst zu Medien werden. Das bringt aber auch große Verantwortung mit sich, wie wir später noch in den Nachteilen zum nutzergenerierten Inhalt sehen werden.</p>
<h2>Web 2.0 und nutzergenerierte Inhalt</h2>
<p>Nutzer haben jetzt alle Möglichkeiten. Mit zunehmender Bandbreite und natürlich auch der Weiterentwicklung von Endgeräten, von der Kamera Notebooks bis zum Smartphone und Software für Videoschnitt und <a href="https://socialmediaone.de/hasselhoff-dollar-photoshop-tutorial-werkzeuge-freistellen-zauberstab-und-masken/">Bildbearbeitung</a>, stehe jeden einzelnen immer mehr Optionen zur Verfügung. Blogger die auf Instagram mit Fotos und Stories jeden Tag von sich und ihren Erlebnissen berichten, über Youtuber die teilweise extrem aufwendige Produktionen machen, damit sie einmal in der Woche ein absolutes Highlight haben, über Personen auf <a href="https://socialmediaone.de/agentur/tiktok/">TikTok</a>, die gerne Spaß haben und andere unterhalten. <a href="https://socialmediaone.de/twitter-3-tipps-fuer-den-perfekten-tweet/">Twitter</a> wiederum ist für Themas wie Politik, Wirtschaft oder auch Immobilien.</p>
<p>Jeder kann sich seinen eigenen Kanal aufbauen und natürlich auch die eigene Community. Die Community, auch sie erstellt ständig nutzergenerierte Inhalte, zum Beispiel durch das Leiten von Videos und Fotos aber auch durch Kommentare. Endlose Daten über die Nutzer, von Nutzern. So entwickelt sich das Web 2.0 immer weiter und die Inhalte verbessern sich. Der Algorithmus der sozialen Netzwerken, der jede Sekunde darüber entscheidet, welche Inhalte für den einzelnen Benutzer relevant sind oder relevant sein könnten und welche nicht. Auf YouTube alleine werden in jeder Sekunde über 1000 Stunden Videomaterial hochgeladen. Eine unfassbare Menge von Videos, die durch einen intelligenten Algorithmus bewertet und einsortiert werden muss. Dass zeigt die Kreativität der Menschen aber auch den Willen selbst zum Sender zu werden. Kleine Erklärungsvideos und Tutorials über Make-up oder leckere Rezepte zum Backen und Kochen, kleinere Diskussionen über aktuelle Themen, Podcasts &amp; Travel Vlogs.</p>
<p>Täglich werden also Milliarden von Medieninhalten erstellt, eine unglaubliche Zahl. Big Data ist deshalb so ein großes Thema geworden. Denn natürlich können all diese Daten und Informationen auch zum Negativen führen. Deshalb wollen wir noch einmal einen genauen Blick auf die Vorteile und Nachteile von nutzergenerierten Inhalten werfen.</p>
<h2>Vorteile von nutzergenerierten Inhalte</h2>
<p>Die Vorteile von nutzergenerierten Inhalten liegen klar auf der Hand, das Wissen der Menschheit steigt Tag und Tag. Heute kann sich jeder informieren. Niemand benötigt einen Bibliotheksausweis, besonderst in kleinen Städten und Dörfern ist das wichtig, denn hier gibt es selten große Wissensdatenbanken. Für Studenten, Mitarbeiter Fortbildungen aber auch für die eigene persönliche Entwicklung gibt es unzählige Modelle in den sozialen Netzwerken. Von <a href="https://socialmediaone.de/mikroblogging-themen-netzwerke-und-definition/" data-type="post" data-id="9849">Microblogging</a> über YouTube Videos bis hin zu motivierenden Instagram Kanälen oder auch täglichen links auf Facebook. Viel wichtiger sind aber die ganz ursprünglichen Elemente, Sammlungen von Wissen. So wie alles um den nutzergenerierten Inhalt begann, in Foren. Heute gibt es Millionen von Foren, zu jedem Thema. Vom Tuning für Autos über Traktoren in der Landwirtschaft, Flugzeugbau aber auch Gartenarbeit, kochen und natürlich auch die richtige Pflege der Hauskatze. Doch es sind nicht nur die großen Themen wie Ernährung und Gesundheit, auch ganz einfach Alltagsfragen können heutzutage ständig im Internet beantwortet werden. Von der Frage, wie melde ich mich nach dem Umzug richtig um? Bis hin zu, wie lange muss ich ein Ei kochen damit es hart ist? Und natürlich ist das Universum des nutzergenerierten Inhalt noch viel größer, es gibt Physik Vorlesungen auf YouTube, Hilfeseiten, für die Berechnung von Formeln in der Mathematik auf Facebook und auch ganze Lerngruppen in Instagram und <a href="https://socialmediaone.de/agentur/snapchat/">Snapchat</a>. &#8211; Wundervolle neue Welt!</p>
<h2>Nachteile und Gefahren von nutzergenerierten Inhalte</h2>
<p>Neben den zahlreichen Vorteilen entstehen aber auch Nachteile. Im Großen und Ganzen fokussiert sich die Kritik insbesondere auf personalisierte Werbung, dazu kommt, dass die Algorithmen der Social Media Netzwerke nur das Ausspielen, was uns gefällt. Dadurch geht ein großer Teil der Pluralität in den Informationen verloren, denn alles was wir sehen, ist genau das was wir wollen. Andere Meinungen, gegensätzliche Ideen, der ganz normale Diskurs findet also nicht statt.</p>
<p>Der dritte große Kritikpunkt beschäftigt sich mit der politischen Beeinflussung von Menschen. Das ist längst keine Utopie mehr, wie man 2018 beim großen Cambridge-Analytica-Skandal gesehen hat. Facebook Gründer Mark Zuckerberg musste am Ende sogar vor dem Senat Aussagen. Doch ist das nur die Spitze des Eisbergs. Manche Länder, insbesondere China, setzen auf den komplett digitalen Bürger aber nicht für die Freiheit, sondern für die Überwachung. Durch Bewertungsverfahren werden alle Bürger ständig kategorisiert.</p>
<p>Wer sich gegen bestimmte Ideen richtet, der wird heruntergestuft. Wer zu viele Minuspunkte gesammelt hat, dem werden bestimmte Privilegien verwehrt. Z.b. Kredite oder Flüge ins Ausland. Das alles durch den Abgleich von Daten. Insbesondere die Social Media App <a href="https://socialmediaone.de/messenger-facebook-whatsapp-instagram-co-3/" data-type="post" data-id="9850">Wechat</a> ist in China sehr wichtig, denn hiermit wird nicht nur kommuniziert, die meisten Transaktionen von Geldern laufen über die App, vom einfachen Supermarkt Kauf bis hin zum Automobil, natürlich hört der Staat alles mit. Das ist auch kein Geheimnis, sondern ganz offen. Jeder weiß um die Relevanz des eigenen Handelns, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Kommunikation auf dem Smartphone. Linientreue ist das A&amp;O. Wer dagegen verstößt, der muss mit Konsequenzen rechnen.</p>
<ul>
<li>Personalisierung von Werbung</li>
<li>Keine neuen Inhalte durch <a href="https://socialmediaone.de/algorithmus-einfach-erklaert-englisch-synonym-taeglichen-leben/" data-type="post" data-id="7272">Algorithmus</a> der immer wieder das ausgibt, was wir sehen wollen</li>
<li>Manipulation von Meinung und politischen Gedanken</li>
</ul>
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