60 Jahre Valensina: Content-Dreh zum Jubiläum einer Traditionsmarke
Ein Jubiläums-Dreh wirkt auf den ersten Blick wie ein netter Anlass für ein paar hübsche Bilder. Der eigentliche Wert entsteht aber erst danach – wenn aus 60 Jahren Markengeschichte Storytelling wird, das auf Social Media auch wirklich funktioniert. Hier findest du unsere Cases.
Der Anlass: Content-Dreh zu 60 Jahren Valensina
Unser Team war vor Ort bei einem Dreh anlässlich des 60-jährigen Jubiläums von Valensina – einer Traditionsmarke, die genau vor der Herausforderung steht, die viele etablierte Marken kennen: Wie erzählt man Geschichte, ohne dabei angestaubt zu wirken? Statt eines klassischen Imagefilms ging es darum, Jubiläums-Content zu produzieren, der auch auf TikTok und Instagram funktioniert – kurz, visuell, nah an der Marke.
- Anlass: 60 Jahre Markengeschichte
- Ziel: Social-Media-tauglicher Content statt klassischer Imagefilm
- Format-Mix aus kurzen Clips für mehrere Plattformen
Ein Jubiläum ist dabei kein Sonderfall, sondern ein besonders dankbarer Anlass für Markenkommunikation: Es liefert von Haus aus eine Geschichte, einen Zeitpunkt und einen Grund, warum die Zielgruppe gerade jetzt hinschauen sollte – Zutaten, die bei reinem FMCG-Marketing oft erst mühsam konstruiert werden müssen.
Planung: Von der Markenhistorie zum Drehkonzept
Ein Jubiläums-Dreh beginnt nicht mit der Kamera, sondern mit der Frage, welche 60 Jahre Markengeschichte in wenigen Minuten Content überhaupt erzählbar sind. Für eine Marke wie Valensina heißt das: aus Jahrzehnten an Produkten, Rezepturen und Markenauftritten die Elemente herausfiltern, die heute noch emotional funktionieren.
Kernbotschaft vor Bildsprache
Bevor Motive oder Locations feststehen, muss die eigentliche Botschaft klar sein: Geht es um Tradition, um Konstanz, um die Menschen hinter der Marke wie bei einem Corporate Influencer-Ansatz – oder um alles gleichzeitig, aber dann pointiert genug für kurze Formate? Diese Entscheidung prägt jede weitere Produktionsentscheidung.
Formatplanung für mehrere Plattformen
Ein Jubiläum liefert genug Material für sehr unterschiedliche Formate: ein etwas längeres Kernvideo, mehrere kurze Ausschnitte für Video-Marketing auf TikTok und Instagram, sowie Standbilder für Feed-Posts. Diese Aufteilung steht idealerweise schon vor dem Dreh fest, nicht erst im Schnitt.
- Ein Kernvideo für die Hauptbotschaft des Jubiläums
- Mehrere kurze Ausschnitte für TikTok und Instagram Reels
- Standbilder für Feed-Posts und Story-Formate
- Rohmaterial-Reserve für spätere Anlässe

Produktion: Ein Jubiläums-Dreh in der Praxis
Am Drehtag selbst zählt vor allem Effizienz: Anders als bei einem reinen Produkt-Shooting müssen an einem Jubiläums-Dreh oft mehrere Elemente in begrenzter Zeit eingefangen werden – Produkt, Markenkontext und im besten Fall auch Menschen, die für die Marke stehen.
| Phase | Fokus |
|---|---|
| Vorbereitung | Motivliste, Reihenfolge, Lichtsituation klären |
| Produkt-Aufnahmen | Verpackung, Rezeptur-Details, Nahaufnahmen |
| Kontext-Aufnahmen | Markenwelt, Symbolik, Jubiläums-Bezug |
| Abschluss | Sichtung vor Ort, fehlende Einstellungen nachholen |
Diese Reihenfolge ist bewusst so gewählt: Produkt-Aufnahmen brauchen meist die kontrollierteste Lichtsituation und stehen deshalb am Anfang, während Kontext- und Symbolbilder später am Tag flexibler eingeplant werden können.
Licht, Timing und die richtige Balance zwischen gestellten und beiläufigen Aufnahmen entscheiden am Ende darüber, ob der fertige Content nach echter Markengeschichte aussieht – oder nach einer weiteren austauschbaren Produktwerbung.

Vom Rohmaterial zum fertigen Jubiläums-Content
Im Schnitt entscheidet sich, ob aus dem Drehtag tatsächlich eine stimmige Geschichte wird. Bei einem Jubiläum ist die Versuchung groß, zu viel auf einmal erzählen zu wollen – 60 Jahre in 30 Sekunden funktionieren nur mit einer sehr klaren Reduktion auf wenige Kernbilder.
Formate für TikTok vs. Instagram
Während auf TikTok eher ein persönlicher, unmittelbarer Ton funktioniert, erlaubt Instagram etwas mehr Ästhetik und Ruhe im Schnitt – auch bei identischem Rohmaterial unterscheiden sich die finalen Fassungen deshalb spürbar.
Ausspielung rund um das Jubiläumsdatum
Anders als zeitloser Content profitiert Jubiläums-Content stark vom richtigen Timing: Die Ausspielung wird bewusst um das eigentliche Jubiläumsdatum herum gestaffelt, statt alles an einem Tag zu veröffentlichen.
- Teaser-Content in der Woche vor dem Jubiläumsdatum
- Hauptvideo am eigentlichen Stichtag
- Ergänzende Ausschnitte in den Folgewochen
Warum Jubiläums-Content für Traditionsmarken funktioniert
Ein rundes Jubiläum ist einer der wenigen Anlässe, bei denen Tradition selbst zum Content-Argument wird, statt zum Nachteil gegenüber jüngeren, vermeintlich moderneren Marken. Richtig erzählt, wird aus „es gibt uns schon lange“ ein „wir haben uns schon oft weiterentwickelt und sind trotzdem geblieben“ – eine deutlich stärkere Botschaft für Brand Awareness.
Für Marken mit langer Geschichte lohnt sich deshalb der Aufwand eines eigenen Jubiläums-Drehs: Er liefert nicht nur Content für einen einzelnen Anlass, sondern ein Bild-Archiv, aus dem sich auch in den folgenden Jahren immer wieder schöpfen lässt.
- Tradition wird zum Content-Argument statt zum Nachteil
- Ein Anlass liefert Material für mehrere Ausspielwellen
- Das entstandene Archiv bleibt über Jahre nutzbar
Was Marken aus einem Jubiläums-Dreh mitnehmen können
Kernbotschaft vor Vollständigkeit
Nicht die gesamte Markengeschichte muss erzählt werden – wenige starke, klar gesetzte Bilder wirken glaubwürdiger als eine lückenlose Chronik.
Plattformgerecht von Anfang an mitdenken
Ein Jubiläums-Dreh sollte von Beginn an auf mehrere Formate ausgelegt sein, statt nachträglich ein langes Video in kurze Clips zu zerschneiden.
Timing um das Jubiläumsdatum nutzen
Der eigentliche Anlass verdient eine gestaffelte Ausspielung – nicht nur einen einzigen Post am Stichtag.
Material als Archiv statt Einwegware behandeln
Gutes Jubiläums-Material lässt sich oft auch Monate oder Jahre später noch einsetzen, etwa als B-Roll für andere Kampagnen – das sollte schon bei der Produktion mitgedacht werden, statt das Material nach der Ausspielung ungenutzt liegen zu lassen.
Häufige Fragen
Hier noch typische Fragen zu Jubiläums-Content und Marken-Drehs.
Lohnt sich ein eigener Dreh nur bei runden Jubiläen?
Runde Jahreszahlen wie 60 Jahre liefern zwar einen besonders guten Anlass, das Prinzip funktioniert aber grundsätzlich bei jedem glaubwürdigen Meilenstein einer Marke.
Wie viel Vorlaufzeit braucht die Planung eines Jubiläums-Drehs?
Wegen der inhaltlichen Recherche zur Markenhistorie realistischerweise mehr Vorlauf als bei einem klassischen Produkt-Shooting – oft mehrere Wochen.
Muss bei einem Jubiläums-Dreh die komplette Markenhistorie gezeigt werden?
Nein, im Gegenteil: Wenige, klar erzählte Ausschnitte funktionieren auf Social Media deutlich besser als der Versuch, alles abzudecken.
Wofür lässt sich das entstandene Material später noch nutzen?
Gutes Jubiläums-Material bleibt oft über Jahre als Bild- und Videoarchiv nutzbar, etwa für spätere Kampagnen oder wiederkehrende Markenkommunikation.
Wofür Marken das nutzen: Jubiläums-Content als Markenarchiv
60 Jahre Markengeschichte lassen sich nicht in einem einzigen Video erzählen – und genau das muss man auch nicht versuchen. Relevant wird ein Jubiläums-Dreh erst durch die klare Auswahl der Momente, die wirklich etwas über die Marke erzählen, und durch die plattformgerechte Aufbereitung dieses Materials. Wer das von Anfang an mitdenkt, gewinnt aus einem einzelnen Drehtag mehr als nur einen Anlass-Post – nämlich ein Stück Markenarchiv, das noch lange nach dem eigentlichen Jubiläum weiterwirkt.



















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