Weltrekordversuch „Hubschrauber vs. Strongman“ mit Yayla: Wenn Marken-Sponsoring zum News-Moment wird

Ein Hubschrauber, der auf dem Rücken eines Menschen landet, wirkt zunächst wie eine reine Mutprobe für Social Media. Der eigentliche Wert für die beteiligte Marke entsteht aber erst danach – wenn aus einem einzelnen Weltrekordversuch ein Markenkommunikations-Moment wird, der über Wochen nachwirkt. Hier findest du unsere Cases.

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Was der Weltrekordversuch von Franz Müllner mit Yayla zu tun hat

  • Weltrekordversuch: Ein Hubschrauber landet auf dem Rücken von Strongman Franz Müllner
  • Veranstalter: Freiwillige Feuerwehr Rutzenmoos (Österreich), unterstützt von Raiffeisen Region Vöcklabruck
  • Yayla als Marken-Partner mit eigenem Auftritt vor Ort

Für Yayla, eine seit 1979 etablierte türkische Lebensmittelmarke, ist die Partnerschaft mit einem Strongman-Athleten eine von mehreren Kooperationen, mit denen sich die Marke jenseits des klassischen Supermarktregals positioniert. Interessant ist dabei weniger der einzelne Rekordversuch selbst, sondern das Prinzip dahinter – dasselbe Prinzip, mit dem sich jede Marke unabhängig von Branche oder Budget mehr Sichtbarkeit erarbeiten kann.

Der Moment, der den ganzen Case trägt: ein Bild, das keine weitere Erklärung braucht.

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Das Prinzip: Ziel, Weg und Methode statt reinem Sponsoring

Hinter einem Case wie diesem steckt kein Zufall, sondern eine klare Kette aus drei Fragen, die sich jede Marke vor einer solchen Kooperation stellen sollte.

Ziel: Wahrnehmung über die eigene Kernzielgruppe hinaus

Für eine FMCG-Marke wie Yayla reicht die eigene, bereits treue Community allein nicht aus, um weiter zu wachsen. Das Ziel ist Brand Awareness und Reichweite bei Menschen, die die Marke über klassische Werbung kaum erreichen würde.

Weg: Ein echtes Ereignis statt einer inszenierten Kampagne

Statt einer eigenen Kampagne wählt die Marke den Weg über ein reales, bereits existierendes Ereignis – hier ein Weltrekordversuch nach dem Prinzip von Guerilla Marketing: Der Anlass selbst ist die Werbung, die Marke muss ihn nur glaubwürdig begleiten. Das folgt derselben Logik wie klassisches Sport Sponsoring oder Event Sponsoring, nur mit deutlich mehr Aufmerksamkeitspotenzial, weil ein Rekordversuch von Natur aus viral-fähig ist.

Methode: Content über mehrere Tage statt nur am Eventtag

Die eigentliche Content-Produktion beginnt schon vor dem Eventtag – ein kurzer Markenbesuch, ein vorbereiteter Truck – und wird danach zu einer Storytelling-Kette verarbeitet, die sich über Wochen ausspielen lässt. Athlet Franz Müllner fungiert dabei als Markenbotschafter, der die Marke glaubwürdig mit dem eigenen sportlichen Anspruch verbindet.

Franz Müllner mit dem Yayla-Maskottchen Moo-Tastic im Foyer des Yayla-Firmensitzes

Wirkung für Social Media: Warum Mutproben und Rekorde funktionieren

Ein Hubschrauber, der auf einem Menschen landet, braucht keine große Erklärung, um Aufmerksamkeit zu bekommen – das Bild allein funktioniert. Genau darin liegt der Unterschied zu klassischer Produktkommunikation: Ein viraler Moment entsteht, weil Menschen ihn von sich aus teilen wollen, nicht weil eine Marke dafür bezahlt hat.

Praxis-Learning: Der Weltrekordversuch selbst ist keine Marken-Erfindung, sondern ein echtes, lokales Ereignis. Die Marke wird Teil der Geschichte, statt sie sich künstlich anzueignen – und genau das erhöht die Glaubwürdigkeit des gesamten Contents.

Ein von einer Freiwilligen Feuerwehr organisierter Weltrekordversuch bringt zusätzlich ein lokal verwurzeltes, aber sehr aufmerksames Publikum mit – Familien, Nachbarschaft, lokale Presse. Für eine Marke wie Yayla ist das eine Zielgruppe, die sich über klassische Werbung allein kaum so persönlich erreichen lässt.

Franz Müllner und das Yayla-Maskottchen posieren gemeinsam mit einem Yayla-Getränk
  • Ein starkes Bild ersetzt lange Erklärungen
  • Echte Ereignisse wirken glaubwürdiger als inszenierte Kampagnen
  • Emotionale Reaktionen (Staunen, Lachen, Mitfiebern) treiben virales Marketing stärker an als reine Information
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Wirkung auf die Markenwahrnehmung über das Event hinaus

Ein einzelner Weltrekordversuch dauert wenige Minuten – die dazugehörige Content-Strategie reicht deutlich weiter. Aus Markenbesuch, Vorbereitung und Eventtag entsteht eine kleine Content-Serie, die sich über mehrere Wochen ausspielen lässt, statt an einem einzigen Tag verbraucht zu werden.

Für die Brand Awareness von Yayla zahlt sich das doppelt aus: Innerhalb der bestehenden Community wirkt die Marke näher am echten Leben, außerhalb davon sorgt der Weltrekord-Aufhänger für Reichweite, die eine reine Produktkampagne kaum erzielen würde. Zusätzlich ist ein Ereignis wie dieses ein natürlicher Nährboden für UGC – Besucher:innen vor Ort filmen und teilen oft von sich aus, wenn der Moment stark genug ist.

  • Content-Staffelung über mehrere Wochen statt Einmal-Post
  • Stärkung eines echten Markenerlebniss statt reiner Werbebotschaft
  • Zusätzliche Reichweite durch Presse- und Vereinsnetzwerke vor Ort
Franz Müllner und das Yayla-Maskottchen albern gemeinsam für die Kamera

Was Marken aus einem Weltrekord-Sponsoring mitnehmen können

Ziel vor Weg definieren

Wer zuerst festlegt, welche Zielgruppe erreicht werden soll, findet den passenden Weg (Event, Sponsoring, Kooperation) deutlich leichter als umgekehrt.

Den Athleten als Markenbotschafter ernst nehmen

Ein Sportler wie Franz Müllner überzeugt nicht als bloßes Werbegesicht, sondern weil die Partnerschaft zu seinem eigenen Anspruch als Strongman passt. Diese Passung ist wichtiger als reine Bekanntheit.

Methode schon vor dem eigentlichen Event mitdenken

Wer die Content-Produktion erst am Eventtag selbst mitdenkt, lässt einen Teil der Geschichte ungenutzt liegen.

Häufige Fragen

Hier noch typische Fragen zu Weltrekord-Sponsorings und Stunt-Marketing.

Lohnt sich ein Weltrekord-Sponsoring nur für große Marken?

Nein. Gerade kleinere, lokal organisierte Rekordversuche sind für Marken jeder Größe zugänglich und oft günstiger als ein klassisches Event-Sponsoring mit vergleichbarer Aufmerksamkeit.

Muss der Weltrekordversuch tatsächlich gelingen, damit der Content funktioniert?

Nein. Der Versuch selbst, die Vorbereitung und die Emotionen rund um das Ereignis liefern bereits genug Material – der Ausgang ist für die Content-Wirkung zweitrangig.

Wie findet man einen passenden Athleten oder Markenbotschafter für so ein Format?

Über die inhaltliche Passung zur Marke, nicht über reine Reichweite: Ein Strongman-Athlet passt zu einer Marke mit Kraft- oder Nahrungsmittel-Bezug glaubwürdiger als zu einer beliebigen anderen Branche.

Wie viel Vorlauf braucht die Content-Produktion rund um ein solches Event?

Realistischerweise mehrere Tage vor dem eigentlichen Eventtag, allein für Markenbesuch, Abstimmung mit dem Veranstalter und Vorbereitung von Material wie einem gebrandeten Truck.

Was unterscheidet ein Weltrekord-Sponsoring von klassischem Sport Sponsoring?

Bei klassischem Sport Sponsoring ist die Marke meist nur als Logo präsent. Bei einem Weltrekordversuch wird die Marke Teil eines Ereignisses, über das ohnehin berichtet wird – die Aufmerksamkeit entsteht durch den Rekord selbst, nicht nur durch die Markenpräsenz daneben.

Wofür Marken das nutzen: Weltrekorde und Mutproben als Sponsoring-Content

Ein Weltrekordversuch wie „Hubschrauber vs. Strongman“ ist selten allein die Story wert. Relevant wird er erst durch das dahinterliegende Prinzip: ein klares Ziel, ein glaubwürdiger Weg dorthin und eine Methode, die aus wenigen Minuten Rekordversuch eine Content-Kette über Wochen macht. Wer diese drei Fragen vor jeder Kooperation stellt, holt aus jedem Ereignis ein Vielfaches an Wirkung heraus – unabhängig davon, ob am Ende ein Hubschrauber, ein Foodtruck oder ein ganz anderes Format steht.

Über den Autor Chefredaktion
Stephan M. Czaja

Unternehmer, Nerd und Coder mit Liebe für Marketing, Ads, Creatives und Kampagnen. Schreibe, seit ich denken kann — über alles, was zählt.