Switzerland Tourism: Grand Tour of Switzerland – YouTube-Kampagne
Roger Federer verliert gegen die Schweizer Alpen — und gewinnt damit
Die Schweiz löste ein Werbeproblem, indem sie es zur Pointe machte — zwei Weltstars werden von der Landschaft selbst überstrahlt, und genau das machte die Kampagne unvergesslich.
Das Social Asset
KPIs & Ergebnisse
Die strategische Ausgangslage
Switzerland Tourism stand vor der Herausforderung, ein bereits als Reiseziel bekanntes Land neu zu vermarkten und dabei eine jüngere, digital-affine Zielgruppe zu erreichen. Der Grand Tour of Switzerland, eine kurvreiche Ferienroute durch die schönsten Landschaften des Landes, sollte als Produkt stärker in den Vordergrund gerückt werden. Gleichzeitig galt es, im kompetitiven Tourismusmarkt mit einem unerwarteten, humorvollen Ansatz aufzufallen, statt auf die klassische Hochglanz-Naturästhetik zu setzen.
- Gleichzeitig galt es, im kompetitiven Tourismusmarkt mit einem unerwarteten, humorvollen Ansatz aufzufallen, statt auf die klassische Hochglanz-Naturästhetik zu setzen
Das kreative Konzept
Die Kampagne spielte mit dem Trope des Celebrity-Marketings und drehte ihn um: Anstatt Stars in die Schweizer Kulisse zu setzen, machte die Kampagne deutlich, dass die Landschaft selbst der Star ist und kein Mensch sie überbieten kann. Humorvolle YouTube-Spots zeigten berühmte Persönlichkeiten, die versuchen, die majestätische Schweizer Natur in den Schatten zu stellen und dabei natürlich scheitern. Ton und Inszenierung blieben dabei leichtfüßig und selbstironisch.
- Humorvolle YouTube-Spots zeigten berühmte Persönlichkeiten, die versuchen, die majestätische Schweizer Natur in den Schatten zu stellen und dabei natürlich scheitern
- Ton und Inszenierung blieben dabei leichtfüßig und selbstironisch
Wirkung und Learnings
Die Kampagne generierte breite mediale Aufmerksamkeit und Diskussionen in sozialen Netzwerken, weil sie das erwartete Format des Destinationsmarketings bewusst durchbrach. Switzerland Tourism zeigte, dass Selbstbewusstsein und Humor mächtige Instrumente sind, wenn man ein Produkt hat, das für sich selbst spricht. Das Kernlearning: Authentische Überlegenheit muss nicht laut kommuniziert werden. Ein Augenzwinkern kann überzeugender sein als jede superlativische Hochglanzbroschüre.
- Die Kampagne generierte breite mediale Aufmerksamkeit und Diskussionen in sozialen Netzwerken, weil sie das erwartete Format des Destinationsmarketings bewusst durchbrach
- Switzerland Tourism zeigte, dass Selbstbewusstsein und Humor mächtige Instrumente sind, wenn man ein Produkt hat, das für sich selbst spricht
- Das Kernlearning: Authentische Überlegenheit muss nicht laut kommuniziert werden
Was Marketer daraus lernen können
- Selbstironie als Differenzierungsmerkmal: Wer über sich selbst lachen kann, wirkt authentischer als Hochglanzwerbung
- Celebrity als Kontrast, nicht als Hauptdarsteller: Stars funktionieren am besten, wenn das Produkt sie übertrumpft
- Starke Prämisse braucht keine lange Erklärung: Der Witz trägt die Botschaft ohne Exposition
4.9 / 5.0