Pre-Production: Planung und Vorbereitung vor dem Videodreh
Pre-Production umfasst alle Schritte zwischen erster Idee und erstem Drehtag: Konzept, Drehbuch, Besetzung, Location und Zeitplan. Bei jedem Projekt über unsere Video-Agentur entscheidet diese Phase maßgeblich über den späteren Erfolg des fertigen Videos. Fehler, die hier entstehen, lassen sich später kaum noch vollständig ausgleichen.
Was in der Pre-Production entschieden wird
In dieser Phase werden die wichtigsten Fragen geklärt, bevor Kosten für Team und Equipment entstehen: Welche Botschaft soll das Video vermitteln, welche Zielgruppe wird angesprochen, und welche Bildsprache passt zur Marke. Auch das verfügbare Budget setzt bereits in dieser Phase den Rahmen für alle weiteren Entscheidungen.
Jede Änderung am Konzept ist in der Pre-Production nahezu kostenlos, nach Drehbeginn wird sie schnell teuer. Wer diese Fragen früh und gründlich beantwortet, reduziert das Risiko teurer Nachdrehs erheblich.
Von der Idee zum Drehplan
Aus dem Konzept entsteht ein konkreter Drehplan mit Szenenfolge, Locations und benötigtem Equipment, ergänzt um Genehmigungen für Drehorte und einen realistischen Wetter- und Zeitpuffer. Eine präzise Zielgruppenansprache fließt bereits hier in Ton und Bildsprache jeder Szene ein.
Team und Rollen in der Pre-Production
Schon in der Planungsphase sind mehrere Rollen beteiligt:
- Regie und Art Director – entwickeln die kreative Richtung
- Producer – prüft Machbarkeit und Budget
- Kamerateam – klärt technische Anforderungen frühzeitig
Auch die Kommunikation mit dem Kunden gehört in diese Phase: Erwartungen, Freigabeprozesse und Ansprechpartner sollten vor Drehbeginn eindeutig geklärt sein.
Warum gute Pre-Production Kosten spart
Nachträgliche Änderungen am Set kosten immer mehr als geplante Änderungen am Konzept.
| Phase | Kosten einer Änderung |
|---|---|
| Pre-Production | Nahezu kostenlos |
| Am Drehtag | Deutlich teurer |
| Nach dem Dreh | Oft nur mit hohem Aufwand möglich |
Besonders B2B-Unternehmen mit mehreren Freigabestufen profitieren davon, Entscheidungen vor dem Dreh statt währenddessen zu treffen.
Pre-Production und Briefing-Qualität
Ein unklares Briefing zu Beginn der Pre-Production zieht sich als Unsicherheit durch das gesamte Projekt. Wer Zielgruppe, Botschaft und gewünschte Wirkung nicht präzise beschreibt, riskiert ein Ergebnis, das zwar professionell wirkt, aber am eigentlichen Ziel vorbeigeht.
Ein strukturiertes Briefing-Dokument mit konkreten Beispielen und Referenzen erleichtert es Regie und Art Director, die Erwartungen des Kunden von Anfang an richtig einzuordnen. Auch spätere Freigabeprozesse verlaufen deutlich schneller, wenn alle Beteiligten von einer gemeinsamen Grundlage ausgehen.
Pre-Production entscheidet lange bevor die erste Kamera läuft, wie reibungslos und wie wirkungsvoll ein Video am Ende wird.
Casting und Besetzung als Teil der Pre-Production
Wer in einem Video vor der Kamera stehen soll, wird bereits in der Pre-Production ausgewählt. Der Ablauf beim Casting entscheidet dabei mit, wie authentisch und passend die spätere Besetzung zur Markenbotschaft wirkt. Wird das Casting zu spät angesetzt, gerät der gesamte Zeitplan unter Druck, weil verfügbare Termine für Darsteller oft deutlich enger sind als die eigentliche Drehplanung vermuten lässt.
Technische Planung und Equipment-Reservierung vorab
Auch die passende Kamera- und Lichttechnik muss in der Pre-Production festgelegt und rechtzeitig reserviert werden, besonders wenn spezielle Ausrüstung nur begrenzt verfügbar ist. Wer diese Planung verzögert, riskiert kurz vor dem Drehtermin, dass benötigtes Equipment bereits anderweitig vergeben ist.
Wer Casting, Equipment und Freigaben schon in der Pre-Production verlässlich klärt, verschafft dem eigentlichen Dreh den notwendigen Spielraum, um auf kreative Ideen statt auf organisatorische Probleme zu reagieren.



















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