Privat sein auf Social Media? Pro und Contra zur Nutzung

Privat sein auf Social Media? Mittlerweile ist es ein wirklich wichtiges Thema, nicht mehr nur für die Politik, sondern für alles und jeden. Europaweite Proteste zum Upload Filter, Mark Zuckerberg vor dem US-Senat, mit Anhörung zum Cambridge-Analytica-Skandal und der politischen Wahlbeeinflussung, bis hin zum EU Datenschutz, der immer restriktiver wird und kaum noch Innovation zulässt. Wie wichtig ist die Privatsphäre in den sozialen Netzwerken? Bremsen wir Innovationen durch zu viel Restriktionen?

Über das Thema Privatsphäre und deren Auswirkungen haben wir im Social Media Blog schon ausführlich geschrieben. Mittlerweile hat sich jedoch Einiges verändert.

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Privat sein Best-Practice-Beispiel Facebook

Bis zum US-Wahlkampf von Donald Trump und Hillary Clinton lief es für Facebook hervorragend. Facebook durfte Daten sammeln, Drittanbieter durften die Daten nutzen. Doch irgendwann kam Cambridge-Analytica und Millionen von Nutzerdaten wurden auch für politische Meinungsbeeinflussung verwendet. Dieser Vorfall schlug so hohe Wellen, dass Mark Zuckerberg live vor dem US-Senat befragt wurden.

Daraufhin mussten viele Software-Anbieter ihre Servicedienstleistungen einstellen und der Datenzugriff wurde beschränkt. Aber nicht nur das, jeder Nutzer hatte nun die Möglichkeit in den Einstellungen unter dem Punkt „Privatsphäre“ noch detaillierter anzugeben, welche Informationen er weitergeben will und welche Informationen privat gehalten werden sollen. Im Frühsommer 2019 ging die Initiative von Facebook Gründer Mark Zuckerberg sogar noch weiter, Facebook & Privacy, soll zukünftig Eins sein. Genauer geht es darum, die Möglichkeiten für Nutzer zur Einstellung der Privatsphäre zu erweitern.

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