Bermuda: virtuelle Influencerin als Model und digitale Persönlichkeit mit Jobs & virtuellen Freunden

Bermuda is bae – Die Skandalnudel der Welt der virtuellen Influencer sorgt vor allem mit kontroversen Weltsichten für internationale Aufmerksamkeit. Von ihrem Support für Trump bis zum Verleugnen des Klimawandels, die blonde Schönheit hangelt sich von einer umstrittenen Meinung zur Nächsten. Aber wer ist sie überhaupt und wie erlangte sie ihre Popularität? Mehr dazu in diesem Artikel.

Bermuda auf Instagram: virtueller Insta-Baddie

Das junge Model aus Los Angeles präsentiert sich auf Instagram wie der typische Insta-Baddie: schrille Farben, auffälliges Make-up und ganz viel Bling Bling. Aber anstelle eines aufpolierten Images zeigt Bermuda vielmehr antagonistische Züge. Sie liebt Kontroversen und Skandale und stürzt sich in diese ohne Angst vor Gesichtsverlust.

Tipp! Lies hier mehr über virtuelle Influencer und wen du unter ihnen unbedingt kennen solltest!

Das digitale Model und ihre Freunde wie Lil Miquela und Blawko22

@bermudaisbae ist keine Einzelkämpferin, ganz im Gegenteil. Sie hat feste Bezüge zu vielen anderen virtuellen Influencern. Vor allem Lil Miquela und Blawko22 tauchen immer wieder auf ihrem Profil auf. Besonders mit Zweiterem teilt sie eine enge Vertrautheit, denn die beiden waren für eine Weile ein Paar. Die Liebe hielt allerdings nicht allzu lange.

Grund für die Trennung des tätowierten Bad-Boys und der sexy Blondine waren persönliche Differenzen. Die beiden waren einfach zu unterschiedlich, was dazu führte, dass das virtuelle Male-Model zu dem Schluss kam die Beziehung habe einen negativen Einfluss auf sein Wohlbefinden. Allerdings blieben die beiden Ex-Turteltäubchen weiterhin Freunde.

Skandal: Lil Miquela vs. Bermuda?

Der größte Skandal den Bermuda bisher lostrat war es die Identität von Freundin Lil Miquela der Öffentlichkeit preiszugeben, als diese ihre virtuelle Natur noch nicht mit der Welt geteilt hatte.

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Bermuda veröffentlichte einem Post in dem sie behauptete Miquela Sousa die Chance gegeben zu haben, ihr wahres Gesicht der Welt zu zeigen, ansonsten würde sie es tun. Dieser Beef generierte eine unfassbare Menge an Aufmerksamkeit und half Lil Miquela sogar dabei, ihre Bekanntheit auszubauen.

Das Drama war also nur eine Art Publicity Stunt, um noch mehr Aufmerksamkeit auf die beiden zu lenken. Mit Erfolg, denn Miquela hat mittlerweile fast 3 Millionen Follower auf Instagram. Eine Zahl von denen viele reale Influencer nur Träumen können. Mit dieser Bekanntheit gehen natürlich Modeling Jobs und viele Brand Deals einher.

„Bermudaisbae“ und ihre Vorbilder: Instagram Zicke hoch zehn?

Weiterhin bleibt der Model-Avatar nicht ganz unumstritten. Skandale nähren ihren Erfolg und sind das, was ihren Reiz ausmacht. Das wissen natürlich auch die Erschaffer Bermudas und spielen geschickt mit dem Bitch-Trope, den sie für Bermuda gewählt haben. Eine Menge verzogenes Gör und ein bisschen Böswilligkeit machen Bermuda zu dem was sie ist.

Ihre großen Vorbilder bedienen sich ähnlicher Klischees. so schaut sie vor allem zu Regina George aus dem Chick-Flick Girls Club: Vorsicht bissig! (OV: Mean Girls) auf und bedient sich gerne ihres Styles und ihrer Eigenschaften. Aber Fans des Filmes wissen, dass Regina auch nur so ist, um ihre eigenen Komplexe und Probleme zu überspielen. Und vor allem lehrt uns der Film eine wichtige Sache: Popularität ist nie so wichtig wie wahre, ehrliche Freundschaften und Frieden mit dir selbst.

Das scheint am Ende auch Bermuda verstanden zu haben und hat schnell wieder das Vertrauensverhältnis zu ihren Freunden aufgebaut.

Marken, die das virtuelle Model präsentiert: Vetements, Chanel und Co.

Als Influencerin mit fast 300k Instagram-Followern weckt man natürlich das Interesse vieler Marken und kann den ein oder anderen Brand Deal an Land ziehen. Außerdem gehört es auch zum Modelberuf, besonders als digitales Model, die Brands auf dich aufmerksam zu machen. Besonders gut funktioniert das, indem man unentgeltlich bereits Designs der Marke präsentiert.

Pretty in Pink: Trend-Label Vetements mit virtueller Influencerin Bermuda

Das 2014 gestartete Design-Kollektiv, begann mit dem Ziel bodenständige Mode zu fertigen. Der einfache Ansatz stellte sich als überaus erfolgreich heraus und Vetements schaffte es vom Underground Label zu einem Namen, der vor allem im Bereich Streetwear in aller Munde ist. Da aber der Luxus und Sportswear Markt immer mehr verschmelzen und die Looks auf den Straßen prägen, ist die Marke in die vordersten Reihen der Modewelt geschossen.

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Wie gut das strahlende Pink des Turtlenecks der Marke zu ihrem Teint passt, den sie wohl der kalifornischen Sonne zu verdanken hat, beweist Bermuda auf ihrem Instagram-Profil.

Mercedes-Benz: Im Geländewagen durch die staubigen Straßen von LA

Der deutsche Automobil-Produzent ist auch in den USA überaus beliebt. Vor allem die Geländewagen stilisiert im Englischen auch G-Wagen genannt haben es Stars und Influencern angetan. Keine Überraschung also, dass auch das blonde Model es sich nicht nehmen lässt mit dem Auto in Weiß zu posen.

Eleganz á la Chanel: Lieblingsmarke von Bermuda

Das französische Traditionslabel ist bekannt für seine edlen Modedesigns. Es gibt kaum jemanden auf der Welt, der noch nicht von der Marke und ihrer Gründerin Coco Chanel gehört hat. Spätestens mit dem Vorsitz Karl Lagerfelds hat sich das Modehaus zum absoluten Must-Have im Kleiderschrank aller Fashion-Fans, die etwas auf sich halten entwickelt. Dass Bermuda etwas auf sich hält ist keine Frage. Sie präsentiert eine moderne Version des Twill-Suits. Die Rock-Blazer-Kombi steht im Kontrast mit ihrem blonden Haaren und bringt ihre blauen Augen zum Strahlen.

Musikkarriere und Booking: Wo kann man Bermuda sehen?

Die Kalifornierin hat wie viele, die sich in der Millionenstadt Los Angeles tummeln, das Ziel ganz groß herauszukommen. Der erste Schritt, ein beachtliches Instagram-Following, ist getan. Weitere Projekte des hübschen Models sind hier zu finden.

‚Queen of Robots‘ stellt ihr musikalisches Talent unter Beweis? – Video

Was Miquela kann, kann Bermuda schon lange – zumindest sieht es so aus, als würde sie das denken. Auf ihrem YouTube-Kanal vergleicht sich Bermuda nicht nur mit Stars wie Britney Spears und Lindsay Lohan, sie versucht auch ihre Musikkarriere anzukurbeln. Lied der Wahl: Ein Cover der amerikanischen Band Red Hot Chili Peppers. Eine überaus ironische Wahl, wenn man bedenkt, dass die RHCP’s in Liedern wie ‚Californication‘ den LA-Lifestyle für den Bermuda steht, scharf kritisieren.

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Dennoch kann die junge Frau aus Los Angeles mit einer Art Barbie meets Y2K-Ästhetik ihre persönliche Version des Liedes gut rüberbringen.

Booking: Virtuelle Influencer für Modenschauen und Brand Deals

Virtuelle Models bringen viele Vorteile mit sich. Zum einen altern virtuelle Models an sich nicht. Zum anderen haben virtuelle Models keinen schlechten Tag beim Shooting. Außerdem lösen die digitalen Avatare eine Art Faszination aus. Immer wieder wird die reale Existenz der digitalen Models infrage gestellt. Zu Recht, wenn man Existenz in einem klassischen Sinne betrachtet.

Jedoch haben die Popularität von Social Media und der virtuelle Raum den Begriff Existenz an sich in ganz neue Dimensionen katapultiert. Dimensionen, die Agenturen wie Cocaine Models in Europa erkunden. Das in der Modewelt etablierte und überaus geschulte Team der Agentur hilft dabei das perfekte (virtuelle) Model für die eigenen Bedürfnisse zu finden und glänzt mit ausgeprägtem Branchenwissen.

Virtuelle Models wie Zoe Dvir sind unter dem Schirm der Agentur bereits auf der Fashion Week aufgetreten und können sich einen Auftrag nach dem anderen sichern.