Die Entwicklung der sozialen Netzwerke in Deutschland: Geschichte und Zukunft

Als Social Media Agentur braucht man das Internet, wie die Luft zum Atmen. Wussten Sie schon, dass das Internet ganz in unserer Nähe entstanden ist? Damals war es ein Projekt im Forschungszentrum CERN in der Schweiz. Im Prinzip ganz einfach: Hyperlinks verknüpfen Inhalte. Das System wurde schnell von der US-amerikanischen Armee eingesetzt und sollte damals den Datenaustausch dienen. Irgendwann wurde das Protokoll frei zugänglich und seither profitieren die Menschen von dem unglaublichen Informationsfluss und der Geschwindigkeit, die mit den neuen digitalen Netzen möglich sind.

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Quick view

Erste Communities und Datentransfers von Nutzergruppen

Von nicht einmal 20 Jahren, startete das World Wide Web seine ersten Datentransfers. Schon damals gab es gewissermaßen Communities, bzw. beschränkte Benutzer Kreise, die auf gemeinsamen Datenzugriff hatten. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich die Möglichkeiten dieser einzelnen, kleinen Communitys beträchtlich erweitern würden. Die ersten ernst zu nehmenden Vorläufer kamen damals mit Portalen wie MySpace oder auch nicht direkten sozialen Netzwerken, dh. Tauschbörsen wie Napster. Auf beiden Plattformen verbinden sich die User und können Daten miteinander tauschen. Während Programme wie Napster dafür geeignet waren, z.b. Musik miteinander auszutauschen, haben sich Netzwerke wie MySpace schon früh auf die Kommunikation und den Austausch von Nachrichten zwischen den Benutzern festgelegt. Jedoch gab es schon zwischen diesen beiden Phasen Formen der Communities, z.b. Foren.

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Foren und Pioniere wie Ebay

Viele Denken, dass die sozialen Aktivitäten im Web erst mit Facebook und Co. begannen. Dabei waren Onlineshops und Foren die ersten Pioniere des sozialen Austauschs. Sie waren der Vorreiter für soziale Communitys und ermöglichten zum ersten Mal den sozialen Austausch auf digitaler Form. In Form von Kommentaren, Empfehlungen, Fragen und Antworten, können sich die Benutzer weltweit mitteilen und miteinander vernetzen. Foren erfüllen den einfachen Zweck, dass Nutzer Fragen stellen können oder bestimmte Themen zur Diskussion stellen. Daraufhin beteiligen sich andere und geben Kommentare, antworten oder stellen weiterführende Fragen. Durch die Verwendung von Foren, hat sich das Web verändert. Ebenso boten Online Shopping Plattformen wie Ebay erste Kommentarfunktionen, so dass sich die Nutzer über Erfahrungen mit Produkten austauschen konnten. Diese Veränderung nennen wir Web 2.0.

Das Web 2.0: Kommunikation nach dem Millennium

Im Web 1.0 sprachen wir noch vom reinen Datenaustausch, das heißt ein bestimmter Anbieter, gibt eine Datei frei und andere Nutzer können sich diese herunterladen. Im Web 2.0 schwankt dieses klassische Kommunikationsmodell zum ersten Mal. Durch die einfache Möglichkeiten von verschiedenen Systemen und Plattformen, ganz egal ob es ein Blog System WordPress ist oder soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, hat sich die Kommunikation erheblich erleichtert. Heute haben alle Menschen Zugriff auf das digitale Leben und können selber zum Sender von Informationen werden. Diese Möglichkeit nutzen viele Menschen. Auch Selbstdarstellung ist zu einem großen „Wert“ im Internet geworden. Besonders auf den jungen sozialen Plattformen wie Instagram geben junge Menschen viel von ihrem Leben preis.

Erfolg im Netz: Vom großen Medienverlag zum Blogger

Früher brauchte es für das Senden von Informationen große Medienunternehmen mit ausreichend Investitionskapital. Egal ob es um eine Zeitung ging, die überregional vertrieben wird oder eine Radiostation, die Sendefrequenzen braucht und eine Menge Technik sowie Personal. Allein für die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs. Heute beherrschen junge Blogger das Internet. 17 jährige oder 19 jährige, die bereits Millionen von Menschen erreichen, mit nur einem Posting. Während Fernsehproduktionen sich Mühe geben müssen, große Teams auffahren und aufwendige Produktionen, brauchen Sie nur ein Smartphone und ein Lächeln. Beide erreichen dieselbe Anzahl von Menschen, jedoch mit absolut unterschiedlichen Investitionen. Die Blogger haben sogar noch einen weiteren Vorteil, ihre Fans sind absolut involviert! Für ihre Fans sind Blogger Idole. Einfache Werbung muss immer überzeugen, sie haben bereits überzeugt.

Fans von heute sind die Elite der Zukunft

Sie sehen wie sich die Welt aus Marketing und Vermarktung verändert hat. Durch die Revolution im Sender-Empfänger-Modell, gibt es heute unzählige neue Formen der Vermarktung. Ebenso haben sich die Mächte geändert. Blogger üben großen Einfluss auf die Gedanken ihrer Fans aus. Noch sind sie alle jung doch in 10 oder 20 Jahren, sind ihre Jungen Fans die Wälder der Zukunft und die Menschen die entscheiden werden, wohin sich unsere Welt begibt.

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Soziale Netzwerke haben die gesamte Welt revolutioniert

Durch die gesamte Globalisierung und die Vernetzung der Welt, gibt es heute kaum noch eine Abgrenzung zwischen einzelnen Städten, Regionen oder Ländern. Die Übergänge sind weitgehend fließend und so verändern die revolutionären Änderungen, die sich durch soziale Netzwerke ergeben, nicht nur einzelne Länder sondern ganze Kontinente. Auch in Deutschland hat sich einiges verändert durch die sozialen Netzwerke. Menschen können heute kommunizieren, in jeder Situation, mit ihren Freunden oder mit ihrer Familie. Distanzen und Örtliche gebunden halten spielen durch Messenger-Dienste keine besondere Rolle mehr. Im Urlaub, auf Geschäftsreise oder vom weit entfernten Wohnort. Heute kann man nicht mehr nur Text austauschen sondern auch Fotos oder Videos. Sogar ganze 360° Ansichten oder auch Slow Motion Videos von besonderen Momenten sind möglich.

Start Ups und Giganten: Die Differenzierung der Netzwerke

Jeder trägt sein Fotoalbum stets bei sich. Erinnerungen, Freunde und zukünftige Ereignisse, die in sozialen Netzwerken geplant werden. Das gesamte Leben organisiert sich zunehmend um die Plattformen und Portale. Kleine Unternehmen werden zu großen Firmen und zu echten Giganten. Andere verschwinden.

Das erste und einzige große, deutsche Netzwerk: StudiVZ

Kennen Sie noch studiVZ? StudiVZ war das erste große, in Deutschland programmierte, soziale Netzwerk. Natürlich war es auch nur eine Kopie von einem amerikanischen System, dennoch hat es als Erster geschafft eine große, relevante Zahl von Nutzern für sich zu begeistern. Deshalb wurde studiVZ auch nur wenig später von der Holtzbrinck-Gruppe übernommen. Nach Spiegel Informationen wurde StudieVZ  für bis zu 100 Millionen gekauft.

Facebook und Google werden Online Giganten

Gleichzeitig kam natürlich auch Facebook in Deutschland auf. Facebook war das populärste soziale Netzwerk in Deutschland und Facebook ist es nach wie vor. Gründer Mark Zuckerberg hat es geschafft mit seinem Netzwerk ein weltweit Phänomen zu begründen. In Deutschland sind über zwanzig Millionen Menschen registriert. Dazu kommen hundertausende Gruppen und Fanpages.  Facebook hat damit fast die Hälfte aller Deutschen Internet Benutzer bei sich registriert. Das gibt dem Unternehmen natürlich eine unglaubliche Mark macht. Abseits von Facebook, gibt es YouTube. YouTube hat ebenso viele Benutzer, bietet allerdings nicht die selben Kommunikations- und Austauschmöglichkeiten. YouTube ist als Video Streaming Plattform nicht für den persönlichen und emotionalen Austausch von Informationen gedacht. Dennoch ist es eben so groß wie Facebook und hat in Deutschland und weltweit, die absolute Vorherrschaft im Bereich Videostreaming.

Facebook und YouTube revolutionieren die Welt

Mittlerweile nutzen nicht mehr nur Privatpersonen die soziale Netzwerke für die Kommunikation oder für ihre Weiterbildung. Auch in Unternehmen ist die einfache und direkte Kommunikation der in den sozialen Netzwerken beliebt. Mitarbeiter nutzen Facebook für die Abstimmung und interne Kommunikation aber auch für den Transfer von Daten. Abteilungsleiter und Chefs lassen neue Mitarbeiter Software und Produkte anhand von Video Tutorials auf YouTube lernen. Die Milliarden von Videos bieten Firmen unglaubliches Know-how, dass sich ihre Mitarbeiter aneignen können. Früher hätte es für jedes einzelne Thema einen Spezialisten gebraucht, heute kann sich der Grafiker schnell ein Video Coaching zum Thema Adobe Premiere Pro ansehen oder auch zum Thema Content-Management-Systeme (CMS), sodass die Firma ihre eigene Website betreuen kann, ohne Hilfe einer Werbeagentur.

Das erste Youtube Video vom Gründer selbst

Spartennetzwerke: Twitter, Pinterest, Snapchat, Tumblr, usw.

Neben den großen sozialen Netzwerken, gibt es natürlich auch noch eine Vielzahl an kleineren Netzwerken, die mehr oder weniger überleben. Hier gibt es verschiedene Vertreter, von größeren Netzwerken wie Twitter, das sein Berechtigung vor allem durch Politik und durch amerikanische Prominente hat, bis hin zu kleineren wie ask.fm oder Tumblr. Sie haben zwar nur eine kleine Nutzergruppe, diese ist aber relativ speziell. Schauen wir uns z.b. einmal Twitter an, wird das Netzwerk vor allem von Politikern für extrem kurze Statements genutzt. Politik ist ein sehr komplexes Feld und der Kurznachrichtendienst Twitter erlaubt nur Nachrichten 140 Zeilen. Dadurch lassen sich komplexe Inhalte sehr einfach für den Wähler zusammenfassen. Journalisten nehmen diese Tweets gerne auf und bringen sie in ihre Berichterstattung ein. Währenddessen Twitter für den normalen Social Media Nutzer kaum Relevanz hat, findet es in manchen Kreisen doch seine Beachtung. Ebenso ist es mit Pinterest, dieses Netzwerk benutzen vor allem kreative, Modeschöpfer oder auch Fotografen. Hier holen Sie sich Inspiration für ihre Fotoshootings und ihre nächsten Werbekampagnen. Das Netzwerk setzt statt auf Text, vor allem auf Fotomaterial, das ständig in der eigenen Timeline aktualisiert wird.

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Soziale Netzwerke in der Zukunft

Lokalisierung: Ortsbestimmung von Freundin und Personen im Umkreis

Ein aktueller Trend mit denen sich viele soziale Netzwerke befassen ist die ständige Lokalisierung von Personen. So gibt es bereits neue soziale Netzwerke, die einzig darauf setzen, dass man Freunde stets auf einer Karte sieht. So hat man nicht nur den Überblick, was jemand tut, z.b. durch ein Update im Status, man sieht sogar direkt wo die Person ist. So kann man schnell einzelne Gruppen zusammenfügen um z.b. Gespräche zu starten. Die Lokalisierung ist dabei schon längst in den verschiedenen Applikationen verbaut. Viele Nutzer haben aber Vorurteile, die ständige Ortung des eigenen Standortes und die stetige Sendung dessen an Freunde und andere Nutzer in sozialen Netzwerk, beunruhigt sie.

Auch der deutsche Datenschutz macht den sozialen Netzwerken im Bezug auf die Lokalisierung immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Zur Zeit bieten die meisten soziale Netzwerke eine kurzzeitige Lokalisierung. So kann man seinen Standort auf Facebook für 60 Minuten für ausgewählte Freunde freigeben.

Wo liegt der Nutzen der Lokalisierung?

Ein einfaches Beispiel wäre ein Treffen am Abend. Mehrere Kollegen gehen nach Hause und verabreden sich in der Innenstadt. Kurz zuvor sendet ein Kollege von außerhalb einen Standort wenn er los läuft. Die anderen treffen sich und können stets sehen wo sich die Person befindet. So hat man nicht nur eine ungefähre Abschätzung wie lange es noch dauern wird, die eigenen Ansagen sind ja immer etwas ungenau, man kann der Person auch helfen den richtigen Ort zu finden. Natürlich sind solche ‚Spionage‘ Features auch für Paare interessant oder für Eltern, die wissen wollen wo ihre Kinder sich aufhalten.

Social Commerce: Empfehlungskäufe in sozialen Netzwerken

Wir alle kennen E-Commerce. Obwohl es die Branche erst seit 20 Jahren gibt, fühlt er sich schon wie klassischer Handel an, wenn man die neuen Möglichkeiten von Social Commerce bedenkt. E-Commerce bietet für alle Besucher immer eine Barriere, der Shop ist fremd, die Empfehlung von einer dritten Person, die mir als Nutzer persönlich nicht bekannt ist. Wenn Produkte aber über soziale Netzwerke promotet werden, dann steckt oft eine Empfehlung eines Freundes dahinter. Deshalb ist E-Commerce im Bereich von Social Media absolut zukunftsträchtig.

Betrachten wir nur ein kleines Beispiel. Wir haben ein bestimmtes Fitnessprodukt, das von insgesamt fünftausend Leuten geliked wurde. Vier dieser Leute sind meine Freunde und sie empfehlen das Produkt. Wenn ich als möglicher Konsument und Kunde nun auf das Produkt gehe, werde ich sofort sehen, dass vier meiner Freunde das Produkt gefällt. Die Kaufentscheidung wird mir damit in gewissen Teilen abgenommen, da ich der Empfehlung meiner Freunde sehr vertraue. Ebenso vertraue ich der Empfehlung von Leuten, die ich wertschätze. Dazu gehören Influencer und Blogger, wie schon eingangs erwähnt, die als Idole für sehr viele Follower in den sozialen Medien gelten.

Der Social Commerce macht gerade seine ersten Schritte und die ersten Anfänge. Blogger haben ihre eigenen Shops, sogar auf Facebook Fanpages gibt es kleine integrierte Shops, in denen die Nutzer sich direkt bei Facebook informieren können, statt zuvor durch einen Klick in den eigenen Onlineshop zu wechseln.

Ständige Vernetzung und Schwarmintelligenz: Wir wissen alles über dich

Neben der Lokalisierung von Personen und im Social Commerce ist die noch extremere Vernetzung und die ständige Aktivität ein Teil der Zukunft von sozialen Netzwerken. Egal ob wir über Wearables sprechen, z.b. Sportuhren oder über Smart Watches, genauso wie Mobiltelefone, Lautsprecher die uns gewollt ständig abhören und antworten oder Autos, die Bremsen bevor wir es tun und uns beim Unfall direkt Hilfe verständigen. Ständig sind wir von Elektronik umgeben und ständig werden Daten gesendet. Dieses ständige Aktualisierung von Informationen, die Personen bezogen sind, können die sozialen Netzwerke optimal nutzen um ihre eigene Performance zu verbessern. So fragt Google z.b. mittlerweile aktiv nach der Erfahrung, wenn man an einem bestimmten Standort war. Besuchen wir als so ein Cafè, fragt uns unser Handy automatisch, ob es gerade voll war. Für den Nutzer macht das zunächst keinen Sinn. Google kann dadurch aber seine Ergebnisse optimieren und bereits in den Suchanfragen die ungefähre Besetzung des Kaffees zu einem bestimmten Zeitpunkt vorher sagen.

Diese Schwarmintelligenz wird soziale Medien noch weiter revolutionieren und auch verknüpfter Angebote, sowie Suchmaschine. Im Allgemeinen ist auch dies ein zukünftiger, weiterer Trend.

Von der Garage zum Großkonzerne zum Kartell?

Haben Sie sich schon einmal angesehen, wie viele Unternehmen mittlerweile von Facebook gegründet worden und wie viele Startups von Facebook aufgekauft worden? Kennen Sie eigentlich die Unternehmensstruktur von Google mit einzelnen Innovationen und neuen Unternehmungen? Allein der Branchenriese Google vereint mit seiner Suchmaschine und seine Videoplattform YouTube mehrere Milliarden Nutzer jeden Tag. Google Inc. forscht zudem in selbstfahrenden Autos, gibt Firmen die Möglichkeiten ein komplettes Office-Paket zu benutzen, investiert in Cloud Software und in riesige Datenspeicher. Genauso ist es bei Facebook, von der Personalisierung bis hin zu technischen Innovationen, investiert das amerikanische Unternehmen von Gründer Mark Zuckerberg in verschiedenste Bereiche. Dabei ergänzen sich alle und führen zu gemeinsamen neuen Lösungen, wie das Beispiel von der Nachfrage zur Bewertung des Cafés.

Soziale Netzwerke haben eine große Zukunft

Die Menschen lieben soziale Netzwerke und seit ihrer Entstehung gibt es nicht nur hunderte Millionen von Benutzern mehr in jedem Jahr, auch die verschiedenen Anbieter differenzieren sich, genauso wie die soziale Netzwerke. Statt wie früher ein oder zwei große zu haben, trennen sich die Netzwerke immer mehr auf. Wir haben Facebook für die persönlichen Informationen und Emotionen, es gibt Snapchat, dass einem erlaubt, ständig „live“ dabei zu sein. Instagram gibt Einblicke in die schönsten Momente vom Tag, bei Tumblr zeigt man seine neuesten kreativen Arbeiten. Twitter erlaubt Politikern kurze Statements zu geben und Journalisten schnell zu recherchieren. YouTube gib den Menschen weltweit Möglichkeiten Nachrichten zu sehen, kritische Informationen zu rezipieren aber auch neue Dinge zu lernen durch Video Tutorials und Online-Kurse. Auf Pinterest kann man sich Inspiration holen und den nächsten Shoppingtrip planen. Gleichzeitig gibt es Foursquare die besten Orte in einer Stadt und Messenger Dienste wie WhatsApp erlauben die eine ständige Kommunikation mit unseren Freunden, allein oder in Gruppen. Und das sind nur ein paar der Netzwerke, die aktuell beliebt sind.

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Social Media Grundlagen für Agenturen und Manager

Womit beschäftigen wir uns genau? Damit Sie diese Fragen schon im Vorfeld beantworten können, erklären wir Ihnen hier Schritt für Schritt, worauf es im Social Media Marketing ankommt. Wenn Sie uns als Redner für Ihre nächste Mitarbeiter Fortbildung oder den nächsten Online Marketing Kongress als Speaker buchen wollen, lesen Sie hier mehr zum Thema Social Media Speaker.

  1. Why? Warum verbringen wir täglich Stunden in Social Networks?
  2. Nutzung
  3. Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland 1997 bis 2016
  4. Mediennutzungszeiten
  5. Interaktion und Aktivitäten
  6. Plattformen in Deutschland
  7. Mobile Aktivitäten
  8. E-Commerce & Social Commerce
  9. Heavy User / Light User
  10. Digitales Verkaufsvolumen
  11. Käufe nach Warengruppen
  12. Interaktion nach Tagen
  13. Nutzung Mobile
  14. Veränderung der Nutzung

Empfehlungen für Ihr Social Media Marketing

  1. Social Media Agentur Empfehlung
  2. Facebook
  3. Youtube
  4. Instagram
  5. Pinterest
  6. Twitter
  7. Snapchat
  8. Snack Content Produktion

Why? Warum verbringen wir täglich Stunden in Social Networks?

Social Netzwerke sind eigenständige Räume:

  • Sie sind vernetzt mit anderen Angeboten (crossmedial, multimedial)
  • keine zweite Website sondern fordern eigenständige Inhalte
  • Inhalte mit Mehrwert sorgen für Interaktion, denn Social Networks leben von Kommunikation und Interaktion
  • bringen nachweisbare Erfolge und Verkäufe
  • erreichen Zielgruppen extrem genau

Social Media ist relevant für:

  • Marken- und Imagebildung
  • Nachwuchsgewinnung (Recruiting und Branding)
  • Kontakt zu Medien, Meinungsführern, Multiplikatoren und anderen
  • Marketing und Vertrieb
  • Erschließung neuer Zielgruppen
  • Produktentwicklung bzw. -weiterentwicklung

Bevor wir starten, fassen wir einmal ein paar der Erkenntnisse von Hootsuite / We Are Social 2017 durch. Die Kooperation veröffentlicht immer wieder neue Reports und Berichte zum globalen Social Media Verhalten aber auch für einzelne Ländern. Wir wollten Sie zunächst auf drei Punkte hinweisen:

  1. Youtube und Facebook sind in Deutschland Marktführer
  2. Informationssuche beginnt im Internet
  3. E-Commerce ist heute Standard für Firmen

Quelle © We Are Social / Hoot Suite / global web index

Mediennutzung in sozialen Netzwerken

Entwicklung der Onlinenutzung in Deutschland 1997 bis 2016

Personen ab 14 Jahren

Quelle © ARD-Onlinestudie 1997, ARD/ZDF-Onlinestudien 2000-2015

Hält das Wachstum an? Ja!

  • Heute 83,8% der Personen ab 14 Jahren, 56,1 Millionen
  • Vor 10 Jahren 59,5%, 38,6 Millionen
  • Vor 20 Jahren 6,5%, 4,1 Millionen
  • Sprung 2015, 2016 mit 3,4%

Mediennutzung weltweit: Das Internet erobert die gesamte Welt

Hier sieht man schön, dass mittlerweile die Hälfte der Weltbevölkerung Online ist. Damit entstehen großartige neue Chancen für Unternehmen im Online Marketing.

Dabei verteilt sich die Nutzung weltweit natürlich unterschiedlich. Amerika und Europa sind weit vor in der digitalen Vernetzung.

Mediennutzungszeiten

Januar 2017

Quelle © We Are Social / Hoot Suite / global web index

Früher hat man gesagt, “Du schaust zuviel Fernsehn!” Heute schauen wir 4x so häufig auf Bildschirme. Insgesamt verbringen wir 9,5 Stunden vor Endgeräten. Morgens beim Frühstück, in der U-Bahn, dann auf der Arbeit, später mit Freunden und auch beim Einschlafen. Jetzt kommen auch noch Smartwatches, ständige Präsenz von kleinen Monitoren am eigenen Körper.

  • Fast 5 Stunden verbringen wir im Schnitt am PC
  • Mehr als eine Stunde dazu am Smartphone
  • Wir chatten über eine Stunde am Tag
  • Dazu kommen noch 2,5 Stunden vor dem Fernseher

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Nutzung nach Altersgruppen: Social Media Report 2016 / Nielsen

Dazu in Ergänzung eine Studie von Nielsen, die 2016 die wöchentliche Gesamtnutzungszeit der Medien betrachtet. Dabei wurden die User in in 3 Gruppen geteilt.

  1. 18-34 Jahre (Millennials)
  2. 35-49 Jahre (Generation X)
  3. über 50 Jahre (Baby Boomers)

Das Ergebnis war dabei schon erstaunlich, auch für uns als Agentur. Gegenüber der New York Times sagte Sean Casey, Präsident von Nielsen Social, dass er von den Ergebnissen überrascht sei: “Social Media und Millennials seien bisher wie Synonyme gewesen. Aber er merkt, dass das Smartphone auch für seine Altersgruppe, die Generation X, zur Selbstverständlichkeit geworden ist.”

  • 35-49 Jahre: 31 Stunden 40 Minuten, davon 7 Stunden in Social Networks
  • 18-34 Jahre: 26 Stunden 49 Minuten, davon 6,5 Stunden in sozialen Medien
  • 50 Jahre: 20 Stunden 22 Minuten, davon 4 Stunden in sozialen Medien
  • Durchschnittlich 25 Stunden (7 Minuten) jede Woche und davon 5,5 Stunden in sozialen Netzwerken

Interaktion und Aktivitäten der Nutzer

Januar 2017

Quelle © We Are Social / Hoot Suite / global web index

Mobile wird fast ebenso häufig interagiert wie am klassischen PC / Notebook.

Plattformen / DE

Januar 2017

Quelle © We Are Social / Hoot Suite / global web index

Soziale Netzwerke und Messenger in Deutschland
*Messenger, Chat App, Voip

  • Youtube: 69%
  • Facebook: 61%
  • Whatsapp*: 55%
  • Facebook Messenger*: 39%
  • Instagram: 21%
  • Google+: 20%
  • Twitter: 19%
  • Skype*: 19%
  • Pinterest: 16%
  • LinkedIn: 10%
  • Snapchat*: 10%
  • Tumblr: 8%

Mobile Aktivitäten

Januar 2017

Quelle © We Are Social / Hoot Suite / global web index

Aktivitäten Mobile in Deutschland

  • Videos: 73%
  • Messenger, Kommunikation: 56%
  • Karten Services: 44%
  • Gaming: 34%
  • Bankgeschäfte: 27%

E-Commerce

Januar 2017

Quelle © We Are Social / Hoot Suite / global web index

Relevante Zahlen im E-Commerce

  • 81% besuchten Geschäfte auch online
  • 77% suchen nach Produkten um sie zu kaufen
  • 72% kauften digital
  • 64% davon am Desktop, 26% auch Mobile

Heavy User / Light User

USA 2016

Quelle © Nielsen Scarborough USA+ 2016, Release 1

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Digitales Verkaufsvolumen

USA 2016

Quelle © Nielsen Scarborough USA+ 2016, Release 1

Wie verteilen sich die Ausgaben zwischen den einzelnen Nutzergruppen?

  • Über 50% der Online Nutzer haben mehr als 500 $ für digitale Käufe ausgegeben.
  • 20% sogar mehr als 1.000 $
  • Light User sind kaufbereiter als Heavy User (Retargeting)

Käufe nach Warengruppen

USA 2016

Quelle © Nielsen Scarborough USA+ 2016, Release 1

Die häufigsten Käufe tätigen User für folgende Produkte.

Heavy User: 3 Stunden täglich in sozialen Netzwerken

  1. Kleidung, Accessoires: 58%
  2. Bücher: 38%
  3. Filme, Kino: 31%
  4. Einrichtung, Accessoires: 28%
  5. Flugtickets: 28%
  6. Gesundheit, Schönheit: 28%
  7. Apps: 28%
  8. Spiele, Spielzeug: 27%
  9. Reisen (ohne Flüge): 25%
  10. Musik: 23%

Light User: Circa eine Stunde täglich in Social Networks

  1. Kleidung, Accessoires: 48%
  2. Bücher: 39%
  3. Flugtickets: 33%
  4. Reisen (ohne Flüge): 30%
  5. Einrichtung, Accessoires: 23%
  6. Filme, Kino: 21%
  7. Gesundheit, Schönheit: 20%
  8. Spielzeug, Spiele: 20%
  9. Apps: 18%
  10. Musik: 17%

Interaktion nach Tagen

USA 2016

Quelle © Nielsen Scarborough USA+ 2016, Release 1

Nutzung Mobile

USA 2016

Das machen User (mobile):

Quelle © Nielsen Scarborough USA+ 2016, Release 1

Veränderung der Nutzung

USA 2016

Quelle: global web index

Social Media Empfehlungen

Diese Punkte sehen wir als relevant

  • Zielgruppen erreichen > Netzwerkausbau
    Zielgruppen sind auf verschiedenen sozialen Netzwerken. Je weiter wir unsere Contents streuen, desto ganzheitlicher erreichen wir alle Zielgruppen. Postings Frequenz > Bindung
  • Snack Content > Foto / Videoproduktion
    Dafür produzieren wir zum Onlineshop Shooting kleine Videos! Die nutzen wir dann für die Werbeanzeigen + Insta/Youtube.
  • Kommunikationsmanagement > Fragen & Antworten
    Für die Kommunikation (bspw. Nachrichten auf FB) sollte im Idealfall eine kompetente Fachkraft im Büro haben. Schnell und effektiv Mitarbeiter und Kunden verbinden.  Kundenzufriedenheit, Qualität, Stores, Empfehlung.
  • Retargeting > Advertising
    Den Retargeting Code installieren wir asap im Shop, dann sammeln wir direkt Nutzerinformationen. Dann starten die ersten Ads. Durch Adspend erreichen wir deutlich mehr Menschen als durch einfachen, organischen Aufbau. Deshalb empfehlen wir die monatliche Investition in Ads für die extra produzierten Inhalte. Retargeting > Werbung > Absatzsteigerung > Reinvestition
  • Linkaufbau > Trend Blog
    Die Nutzerbindung ist größer. Den Content kann man zusätzlich bei Facebook posten und so neue Nutzer auf den Shop holen. Reichweite und Upsells. Dazu können die Contents weiter verwertet werden, zum Beispiel ein gut gemachtes Video Tutorial in Textform.

Facebook: Statistik und Empfehlungen

Nutzung
Quelle: Facebook Company Info & Mark Zuckerberg

  • 26 Millionen Nutzer in Deutschland
  • Weltweit 1.9 Milliarden Nutzer
  • 1 Milliarde verwendet den FB Messenger
  • Zielgruppe: alle Altersgruppen (14 – 65+)
  • 60 % der User rufen die Seite bis zu 8x täglich auf
  • 1.6 Milliarden Likes am Tag (2014)
  • 60 Millionen Bilder und Fotos (2014)

Empfehlungen

  • Channel Designs für Titelbild und Profilbild
    Corporate Design für FB und alle anderen sozialen Netzwerke
  • Templates für Postings, Fotos und VIdeos
    Für Themen, Produkte und besondere Events (wie “Black Friday”, “Weihnachten”, etc.)
  • Retargeting
  • Fotos
  • Keine Hashtags > Direktlinks zum Shop
  • Facebook Tabs und Funktionen wie Youtube einbinden (später auch Content und Shop möglich), die Inhalte sind so direkt via FB abrufbar
  • Posting Frequenz
    Wir posten 3-5x Woche aktuelle Inhalte, auch Fremdcontent, wenn passend.
  • Verkaufstricks
    Künstliche Verknappung? Sale! Letzte Stücke auf Lager! Nur noch heute!

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Youtube: Statistische Daten und Empfehlungen für Video Marketing

Nutzung
2016

  • 8 Millionen Nutzer in Deutschland
  • Zielgruppe: 10 – 60 Jahre
  • 92% aller Jugendlichen und 70% der 30- bis 44-jährigen, sind regelmäßig auf Youtube

Empfehlung

  • Werbespots
  • Influencer Marketing
  • Tipps und Empfehlungen von Mitarbeitern
  • Backstage beim Shooting, etc.
  • Vorstellung von Unternehmen und Tradition
  • Handwerk, Herstellung, technische Details und Qualität

Instagram: Nutzung und Statistik

Nutzung
Quelle: Instagram Business

  • 9,8 Millionen Nutzer in Deutschland
  • weltweit 600 Millionen Nutzer
  • 1 Million Werbetreibende
  • Zielgruppe: 16 – 29 Jahre
  • 83% der Nutzer sind unter 35, 60% unter 25
  • 36% aller Deutschen zwischen 16-29 sind angemeldet
  • 4.3 Milliarden Likes am Tag
  • 98 Millionen Bilder

Empfehlung

  • Neue Zielgruppen erreichen
    Mit Instagram erreichen wir deutlich andere Zielgruppen als über Facebook.
  • Wir posten täglich auf Instagram, 1-2x
  • Trend Keywords
  • geplanter Content
  • Verbindung mit anderen Channels
  • Software

Pinterest

Nutzung

  • 3 Millionen Nutzer in Deutschland
  • weltweit 100 Millionen Nutzer
  • Zielgruppe: 16 – 34 Jahre, 80% weibliche User

Empfehlung

  • Linkaufbau
    Shopping Backlinks für Styles
  • Inspiration (für Einrichtung und ähnliche Felder)

Twitter: Das Mediennetzwerk

Nutzung
Quelle: Twitter Company

  • 12 Millionen Nutzer in Deutschland, dabei besitzen nur 3-5 Millionen User einen Account
  • weltweit 321 Millionen aktive Nutzer
  • Zielgruppe: 25 – 44 Jahre
  • 500 Millionen Tweets täglich
  • 80% nutzen Twitter mobil

Empfehlung

  • Einfach + Schnell in der Handhabung und Vorausplanung
    relativ wenig Arbeit wie Pinterest, nehmen wir direkt mit
  • Quelle für Medien und Journalisten

Snapchat: Junge Menschen begeistern

Nutzung
Quelle: Snap me if you can

  • 9 Millionen Nutzer in Deutschland
  • weltweit 100 Millionen Nutzer
  • 6 Milliarden Snaps gibt es jeden Tag

Snack Content Produktion für hohe Interaktionsraten

So einfach und schnell ist der Content produziert

  • Regelmäßige Stock Shooting
  • Eigenes, frisches Bildmaterial für Social Media + kurz e Videoclips
  • Team: Fotograf, 1/2 Model/s, Visa, On Location (Stores) und Studio im Mix
  • Content in einfacher Form
    Beispiel: Instagram, Foto aus dem Bett am Morgen, mit Zeitung und Cafe. Die Zeitung zeigt Gestaltungsideen für den eigenen Garten. Stichwort: Influencer.

Agenturservices und Expertise für Beratung und Management

  • Social Media Keynote Speaker
  • Social Media Marketingkonzeption
  • Contentstrategie und -planung, Basis: Zielgruppenanalyse
  • Multi-Channel-Management und Kanalaufbau
  • Kampagnen, Kanal- und Fanpage Design
  • Facebook Ads (Partneragentur)
  • PR und Öffentlichkeit (Kommunikationskonzept)
  • Design Workshops

Social Media: Die Zukunft

Welche sozialen Netzwerke nutzen Firmen aktuell?

Anteil der Unternehmen, die folgende Social-Media-Plattformen nutzen weltweit im Januar 2019.

Statistik: Anteil der Unternehmen, die folgende Social-Media-Plattformen nutzen weltweit im Januar 2019 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Welche soziale Netzwerke sehen Firmen als wichtig?

Im Gegenteil zur Frage, was nutzen Firmen, zeigt sich hier, welche Netzwerke wirklich als relevant empfunden werden. Die Frage: Welche Social-Media-Plattform ist für Ihr Unternehmen am wichtigsten?

Statistik: Welche Social-Media-Plattform ist für Ihr Unternehmen am wichtigsten? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Marktanteile von Social-Media-Portalen

Wer schwächelt, wer gewinnt? Hier ein Überblick der (derzeit) aktuellsten Zahlen. Marktanteile von Social-Media-Portalen in Deutschland von März 2019 bis Juli 2019.

Statistik: Marktanteile von Social-Media-Portalen in Deutschland von März 2019 bis Juli 2019 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Investitionen in Social Media Werbung

Die großen Player investieren immer mehr in Social Marketing. Warum? Der Erfolg spricht für sich. Hier sehen Sie die Investitionen in Social Media Werbung weltweit in den Jahren 2007 bis 2018 und Prognose 2021 (in Millionen US-Dollar).

Statistik: Investitionen in Social Media Werbung weltweit in den Jahren 2007 bis 2018 und Prognose 2021 (in Millionen US-Dollar) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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